
Das Hohlprägewalzen ist ein effizientes und ressourcenschonendes Umformverfahren, das insbesondere bei der Herstellung komplexer Hohlstrukturen deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Methoden bietet. Bereits auf der Euroblech 2024 präsentierte das Fraunhofer IWU mit der BPPflexRoll (Bild) eine Anlage für die effiziente Herstellung von Bipolarplatten (BPP) für Brennstoffzellen oder von Wärmetauscherplatten. Nun erweitert die FlexRollmax das Produktionsspektrum auf großformatige Bauteile wie Elektrolyseurplatten. Sie erschließt als ‚große Schwester‘ neue Bereiche des Blechsektors für das Prägen von Bauteilen. Bleche in Materialdicken bis zu 0,5mm und Bauteilgrößen bis 1,2m Kantenlänge sind für sie kein Problem.
Die Anlage ergänzt das Maschinenspektrum am Fraunhofer IWU, das bereits einzigartige Expertise für das Prägen von Reliefs auf metallischen Oberflächen besitzt. Gemeinsam mit interessierten Partnern wird das Chemnitzer Forschungsinstitut das Hohlprägewalzen auf völlig neue Produktgruppen ausweiten können. Struktur- und Funktionskomponenten für Haushalts- oder Gebäudetechnik sowie die Elektroindustrie sind nur ein Ausschnitt möglicher Anwendungsbeispiele. Hauptvorteil des Hohlprägewalzens ist das kontinuierliche Verfahren, das dank hoher Prozessgeschwindigkeit für große Stückzahlen bei geringen Kosten steht.
Das Fraunhofer IWU stellt auf der Blechexpo 2025 in Stuttgart aus in Halle 5, Stand 5412.
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