Neue Platten für Nullpunktspannsystem ‚Gre4doc‘

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Bild: Gressel AG

Die Verschlusstechnik ist mit deutlich weniger Komponenten als vergleichbare Systeme aufgebaut. Außerdem entstehen beim Gre4doc keine Reibungsverluste durch Querkräfte im Antrieb, sodass die Reibungsverluste insgesamt gering sind.

Hochflexibel bei der Werkstückspannung

Die neuen Platten ergänzen das Gre4doc-System und sorgen für noch höhere Flexibilität bei der Werkstückspannung. Zur Verfügung stehen dem Anwender nun einfache Platten á 52×52 und 96x96mm sowie Kombiplatten á 52×52 und 96x96mm. Die Platten sind lediglich 27mm hoch und in den Dimensionen optimal auf die kleineren Spannmittel von Gressel abgestimmt. Alle Gre4doc-Platten lassen sich mit einem Schlüssel von vorn bedienen. Pro Modul ist eine Spannschraube erforderlich, das Anzugsmoment beträgt maximal 30Nm.

Die Befestigung auf dem Maschinentisch erfolgt mit zwei M12-Aufspannschrauben mittig in einer T-Nut, zwei M12-Passschrauben (Durchmesser 12f7) sowie einem Ausricht- und Zentrierset. Alle drei Module zeichnen sich durch einfaches Handling und kurzzeitiges Rüsten aus. Die Aufnahmebolzen werden dabei durch Spannstößel in die passgenauen Halbschalen gedrückt. Die Aufnahmebolzen sind somit in X/Y-Richtung lagegenau positioniert. Gleichzeitig werden die Aufnahmebolzen durch die formgenaue Einzugsschräge nach unten gezogen.

Wiederholgenauigkeit kleiner als 0,005mm

Das Gre4doc-Nullpunktspannsystem ist gehärtet, geschliffen und 27 ±0,005mm hoch. Unempfindlich gegen Späne, erweist es sich als besonders verschleißarm. Die einfache Bedienbarkeit ist verbunden mit einer Wiederholgenauigkeit kleiner als 0,005mm. Die Einzugskraft beträgt 17kN bei allen vier gre4doc-Aufnahmebolzen. Die 52er Aufnahmebolzen sind wie die 96er von unten montierbar. Auch andere Aufnahmebolzen lassen sich verwenden.