
Für das Gesamtjahr 2024 rechnet das Unternehmen mit einem stagnierenden Umsatz. „Die Konjunktur verlief im ersten Halbjahr schwächer als erwartet. Die Anzeichen, dass das zweite Halbjahr positiver verlaufen wird als das erste, mehren sich jedoch und spiegeln sich in unseren Prognosen wider. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, diese trotz konjunktureller Risiken zu erreichen“, erläutert Dr. Kress.
Lieferprozesse entscheidend verbessert
Dazu arbeitet Mapal intensiv an Themen, die für die Kunden von großer Relevanz sind, bei denen der Präzisionswerkzeughersteller in der Vergangenheit jedoch nicht immer die Kundenerwartungen erfüllte. Dazu zählt beispielsweise die Lieferqualität. „Wir haben über die einzelnen Produktionsstandorte der Mapal Gruppe hinweg die Prozesse maßgeblich verbessert und die Liefertreue auf einem wesentlich höheren Niveau stabilisiert“, unterstreicht Dr. Kress. Mit der Veröffentlichung des Onlineshops wurde zudem ein umfangreiches Lager aufgebaut. Damit sind inzwischen weit über 8.000 Produkte lagerhaltig und sofort verfügbar.
Eine groß angelegte Kundenzufriedenheitsanalyse bestätigt, dass die Kunden die Effekte dieser Anstrengungen wahrnehmen und schätzen. Auch attestieren die Ergebnisse Zufriedenheit mit dem, wofür Mapal traditionell bekannt ist: die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kunde und Hersteller und die Fähigkeit der Mapal Mitarbeiter, passgenaue Lösungen für Kundenanforderungen zu finden und in der Praxis umzusetzen.
Aerospace mit positiver Entwicklung
Die Automobilindustrie bleibt weiterhin die wichtigste Kundenbranche. Konzepte und Lösungen, die Mapal für die Elektromobilität entwickelt hat, sind inzwischen in der Breite am Markt etabliert. Auch für weitere strategische Teilsegmente – wie Fahrwerk und Bremsen, Antriebsstrang und Verbrennungsmotor – stehen intelligent gestaltete Bearbeitungslösungen zur Verfügung.
In der Luftfahrtindustrie wurde den besonderen Ansprüchen des Bereichs Endmontage mit der neu gegründeten Abteilung Global Organisation for Assembly (GOA) Rechnung getragen. Am Standort in Vigneux-de-Bretagne (Frankreich) wurde großes Knowhow aufgebaut, um die Anforderungen der Kunden in kürzester Zeit in Lösungen umzusetzen und weltweit in die Organisation zu tragen. Dr. Kress: „Sämtliche Standorte der Mapal Gruppe können auf die Kompetenz der Mitarbeiter in Frankreich zurückgreifen. Somit stehen den Kunden weltweit Lösungen zur Verfügung, mit denen sie angesichts steigender Produktionsraten die Produktivität und die Qualität ihrer Fertigungsprozesse steigern können. Dies ist sicherlich ein Grund für die positive Entwicklung des Marktsegments Aerospace.“ Gut entwickelt haben sich auch die anspruchsvollen Märkte Fluidtechnik sowie Werkzeug- und Formenbau.
Branchenübergreifend stellt das Unternehmen dieses Jahr seine Kompetenz in der Aluminiumbearbeitung heraus. „Die Bearbeitung von Aluminiumbauteilen ist eine der großen Stärken von Mapal “, unterstreicht Dr. Jochen Kress. „Mit weltweit auf höchstem Niveau produzierenden Fertigungsstandorten, einem dadurch breiten und innovativen Produktprogramm, tiefer Bauteilkompetenz und großem Knowhow der Vertriebsmannschaft sind wir in diesem Markt sicherlich ein führendes, wenn nicht sogar das führende Unternehmen.“

















