
Produktneuheiten haben bei Mapal stets das Ziel, Kunden in ihrer Produktivität weiterzuentwickeln und zu unterstützen. Die Services reichten bisher schon von der Werkzeugauslegung über das Toolmanagement bis hin zum Support an der Fertigungslinie. Nun geht der Werkzeughersteller noch weiter und bietet komplette Turnkey-Lösungen für die Prozessauslegung bis zum Erreichen der Prozessfähigkeit an – auch unter Einbeziehung von KI.
Kollisionsfrei zerspanen
Mit der Prozessauslegung wird der Grundstein dafür gelegt, welche Kosten für ein Bauteil entstehen. Entscheidende Rahmenbedingungen sind dabei Taktzeit und Prozessstabilität. Mapal verfügt bereits seit Langem über das erforderliche Werkzeug-Knowhow, doch für komplette Serviceangebote fehlten noch Elemente: Bei den Themen Spannvorrichtungen, Programmieren und Prozessabnahme konnte Mapal bislang nicht in die Tiefe gehen. Mit der Übernahme der italienischen Firma X-Pro wurde im vergangenen Jahr diese Lücke geschlossen. Mapal ist nun in der Lage, mit Machbarkeitsanalysen und der optimalen Planung der Bearbeitungsschritte Kunden bereits frühzeitig bei der Bauteilindustrialisierung zu unterstützen und so die geforderten Taktzeiten sowie Qualitätsvorgaben sicher zu erreichen.
Videos aus Aalen
Drei ‚Shorts‘ geben jeweils einen kurzen Einblick in die Tätigkeiten von Mapal in Aalen:
– NeoMill-16-Finish
– UNIQ DirectCool
– Fräsen eines Bauteils in der Ausbildungswerkstatt
„Ziel ist ein effizienter und stabiler Fertigungsprozess“, betont Stephan Köstler, Global Head of Machines and Services. „Bereits in der Konzeptphase werden Spannvorrichtungen so ausgelegt, dass sie den Anforderungen an Qualität und Prozesssicherheit gerecht werden – abgestimmt auf die Belastungen des Zerspanungsprozesses. Ein simuliertes und optimiertes NC-Programm sorgt dafür, dass alle Bearbeitungsschritte kollisionsfrei ablaufen, noch bevor das erste Teil gefertigt wird. Die Installation und das Einfahren des Prozesses unter realen Bedingungen auf der Fertigungslinie mit dem Nachweis der Prozessfähigkeit ist dabei der letzte Schritt.“
Gelungene Projekte
Unter Einbeziehung der neuen Möglichkeiten wurden bereits Projekte erfolgreich umgesetzt, in denen Mapal die Komplettverantwortung übernommen hat und die Kundenerwartung innerhalb von acht bis zwölf Wochen komplett bedienen konnte. Aktuelle Produktneuheiten des Anbieters sind darauf ausgelegt, die Produktivität mit Standzeiterhöhung, Prozessstabilität oder kürzeren Rüstzeiten zu steigern – in neuen und laufenden Produktionsprozessen. Wichtig sind dafür maßgeschneiderte Angebote für den jeweiligen Prozess mit Berücksichtigung der Produktionssituation des Kunden sowie der zu produzierenden Stückzahlen.

Neue Werkzeuglösungen mit geringerem Einstellaufwand, garantiertem Spanbruch, idealer Kühlung für optimale Standzeiten und maximaler Schneidkantennutzung tragen dazu ebenso bei wie das neue Einstellgerät Uniset-V basic plus zum Einstellen leistengeführterFeinbohrwerkzeuge. Hersteller können damit auch bei kleineren Stückzahlen oder dem Testen eines neuen Prozesses mit moderaten Investitionen die leistungsfähigste Lösung einsetzen. Von einem noch nie gefertigten Einzelteil bis zum laufenden Serienbetrieb unterstützt Mapal die Kunden im Bereich der kubischen Zerspanung mit allen relevanten Services und Produkten.
Prozesssicher fräsen
Die dritte Generation des vielseitig einsetzbaren OptiMill-Uni-HPC für die Stahl-, Edelstahl- und Gussbearbeitung wurde speziell für die Anforderungen moderner automatisierter Fertigungsprozesse entwickelt. Die Vollhartmetallfräser überzeugen mit maximaler Prozesssicherheit – ein entscheidender Faktor in Zeiten mannloser Schichten, roboterunterstützter Bearbeitung und wachsender Komplexität in der Bauteilfertigung. Der OptiMill-Uni-HPC kombiniert alle Anforderungen, die heute an ein Fräswerkzeug gestellt werden: Stabilität, Verschleißfestigkeit und Flexibilität. Ein neu entwickelter Schneidstoff sorgt für hohe Zähigkeit und damit große Widerstandsfähigkeit gegenüber Schlagbelastungen. Das Risiko von Werkzeugbrüchen ist deutlich reduziert, so werden teure Bauteile vor Beschädigung geschützt. In Kombination mit verschleißfester Beschichtung und angepasster Geometrie sorgt dies für eine hohe Zuverlässigkeit – selbst bei äußerst dynamischen Belastungen.

















