In der Praxis stellten sich rasch noch weitere Pluspunkte heraus: Beispielsweise ist es möglich, eine Maschine, die sich noch beim Hersteller im Entwicklungsstadium befindet, im virtuellen Raum aufzustellen und das Personal an dieser Maschine zu schulen. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich die Rüstvorgänge bereits am digitalen Abbild der zukünftigen Maschine analysieren und optimieren. Die Vorschläge zur Optimierung der Rüstvorgänge kommen dann von den Experten des Shopfloors, die später die reale Maschine betreiben: Die NSK-Mitarbeiter übermitteln ihr Feedback direkt an die Entwickler der Maschine, die im besten Fall diese Vorschläge noch berücksichtigen können.

Weiterhin bietet das digitale Abbild der Bearbeitungsmaschine im virtuellen Raum die Option, die Maschine aus allen Perspektiven zu betrachten. Dies nutzen zum Beispiel Mitarbeiter in der Reparatur und Instandhaltung gerne, um etwa in die (virtuelle) Maschine hineinzuschauen und einen Plan für den Austausch von Komponenten zu entwickeln.

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