
Maximilian Buss ist in die Geschäftsleitung des unterfränkischen Betriebs Gentil Hartmetallwerkzeuge eingetreten. Als geschäftsführender Gesellschafter zeichnet er verantwortlich für die Bereiche Produktion, Personal und Vertrieb. Buss teilt sich die Unternehmensleitung mit Stefan Gentil (rechts im Bild), Sohn des Unternehmensgründers, seit 1997 in dieser Position und zuständig für die Bereiche Konstruktion und Qualitätsmanagement. Der langjährige Mitgeschäftsführer Wolfgang Sußner hat sich aus der Führung des Unternehmens zurückgezogen, steht diesem aber weiterhin beratend zur Seite.
Buss, Jahrgang 1988 (im Bild links), ist seit seinem Abitur 2008 in der Schleiftechnik fest verwurzelt. Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker (Fachrichtung Maschinen- und Anlagenbau) bei Rolls-Royce Deutschland in Oberursel, folgte 2011 die Anstellung bei der Frankfurter Präzisionswerkzeugschleiferei Langnickel und Pohl – zunächst in der Herstellung von Schneidwerkzeugen und dann als Produktionsleiter. 2019 kam Buss zu Gentil, wo er bis zu seinem Wechsel in die Geschäftsleitung ebenfalls als Produktionsleiter tätig war. Begleitend absolvierte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftspsychologie an der FOM-Hochschule für Ökonomie und Management in Frankfurt am Main.
Gentil Hartmetallwerkzeuge ist ein inhabergeführter, 1982 gegründeter Hersteller von kundenspezifisch ausgeführten Zerspanungswerkzeugen aus Vollhartmetall, HSS, in gelöteter Ausführung, mit Wendeschneidplatten und kombiniert, beispielsweise für das Bohren, Aufbohren, Senken, Reiben, Fräsen und Drehen. Entsprechend reicht das Portfolio von Bohrern und Stufenbohrern, Stufensenkern und Stufenreibahlen bis zu Fräsern, Formfräsern, Formdrehmeißeln und Schneidrotoren, auch als Wendeplattenwerkzeuge ausgeführt. Dabei setzt das mittelständische Unternehmen auch den extrem harten und verschleißfesten Schneidstoff polykristalliner Diamant (PKD) ein, in Ausnahmefällen auch polykristallines kubisches Bornitrid (CBN). Die Reparatur und das Nachschleifen von Werkzeugen aus eigener und Fremdfertigung ergänzen das Angebot.

















