
Kipp integriert SolidBolt-Produkte in sein Spanntechnik-Portfolio und setzt damit auf ein mechanisches Nullpunkt-Spannsystem mit neuem Ansatz. Im Fokus stehen Anwendungen von der Einzelteilfertigung bis zur automatisierten Serienproduktion, bei denen kurze Rüstzeiten, variable Aufbauten und wirtschaftliche Lösungen gefragt sind. Das SolidBolt-Konzept gestattet eine Adaption von Spannmitteln, Vorrichtungen und Werkstücken in Sekundenschnelle. Zum Einsatz kommen die Systeme überall dort, wo Spannmittel, Vorrichtungen oder Werkstücke häufig zu wechseln sind. Typische Anwendungsbereiche liegen im Werkzeug- und Formenbau, in der Zerspanung sowie in automatisierten Fertigungszellen. Auch bei der Nachrüstung bestehender Maschinen bewährt sich der innovative Ansatz der SolidBolt-Serie.
Statt flächendeckender Integration von Nullpunktplatten werden Maschinentische punktuell mit Nullpunktbolzen ausgestattet: Das heißt, die eigentliche Nullpunkttechnik wird nur dort ergänzt, wo sie benötigt wird und das Zusammenspiel von Aufnahme und Bolzen praktisch umgekehrt. Die Mechanik wandert in die 5-Achs-Erhöhungen, während die Maschinen- oder Grundplatten vergleichsweise einfach ausgeführt bleiben. Das SolidBolt-Programm bei Kipp umfasst Grundplatten sowie Nullpunktplatten mit Aufnahmen für SolidPoint 96/52 und SolidBolt. Ergänzt wird es durch die Variante SolidBolt Maxx. Parallel erweitert Kipp auch den Bereich Schraubstock-Spanntechnik um SolidGrip 5-Achs-Zentrierspanner in verschiedenen Baugrößen. Mit der SolidStamp-Prägespanntechnik ergänzt ein weiteres Spannkonzept das Sortiment. Rohteile werden außerhalb des Spanners vorgeprägt und anschließend formschlüssig gespannt.
Kipp stellt auf der AMB Stuttgart 2026 aus in Halle 3, Stand C20.

















