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2. September 2020
Aluminiumindustrie mit spürbarer Konjunkturdelle
Bild: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V. (GDA)

Die deutsche Aluminiumindustrie hat im ersten Halbjahr 2020 einen erheblichen Konjunktureinbruch zu verkraften. Die Erzeugung von Rohmetall sank um mehr als 14 Prozent, die Weiterverarbeitung und die Halbzeugproduktion jeweils mehr als fünf Prozent.

„Die Coronakrise hat tiefe Löcher in die Bilanz des ersten Halbjahres gerissen. Die immensen Auswirkungen und die Wucht der Corona Pandemie zeigt unsere Ad-hoc-Mitgliederumfrage, die wir zum Ende des zweiten Quartals 2020 durchführten. Mit einem Anteil von 92 Prozent ist der Auftragsmangel die bedeutendste Produktionsbehinderung. Dieser Einbruch macht sich natürlich auch in unseren Abruf- und Produktionszahlen bemerkbar“, erklärt GDA (Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.)-Geschäftsführer Marius Baader.

Viele Kundenbranchen, vor allem die Luftfahrt und die Automobilindustrie, verbuchten starke Umsatzeinbrüche. Viele Mitgliedsunternehmen mussten ihre Fertigung rasch reduzieren oder temporär ganz einstellen. Marius Baader weiter: „Die Bundesregierung hat sehr schnell Hilfspakete für die Unternehmen geschnürt. Die Reaktionsgeschwindigkeit hat den Unternehmen zu Beginn der Krise sehr geholfen.“

Für die zweite Jahreshälfte ist der Ausblick etwas positiver: Die Automobilindustrie zeige erste leichte Erholungstendenzen. Die Bauwirtschaft – eine der wichtigsten Kundenbranchen – hat deutlich geringere Rückgänge als erwartet zu verbuchen. Die Mitglieder des GDA rechnen mit einer leichten Erholung in der zweiten Jahreshälfte, allerdings bleibe das Produktionsvolumen des Jahres 2019 auf absehbare Zeit noch außer Reichweite.

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Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V. (GDA)
www.aluinfo.de

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