Innentitelbildstory: Mit digitalen Lösungen schneller, besser, nachhaltiger

Digitalisierungsprojekte sind zeitaufwendig, besonders kostenintensiv und rauben oftmals den letzten Nerv. Und es läuft nie so ab, wie man es zugesagt bekommt… so behaupten manche. Dass es auch anders geht, beschreibt Promech aus der Schweiz in Zusammenarbeit mit dem deutschen Softwarehersteller EVO Informationssysteme.
Promech - eine ausgezeichnete Referenz für Maschinen von OPS Ingersoll in der Schweiz
Promech – eine ausgezeichnete Referenz für Maschinen von OPS Ingersoll in der SchweizBild: EVO Informationssysteme GmbH

Die Firma Promech in Abtwil im Kanton St. Gallen ist ein kleines, feines Unternehmen in der Fräsindustrie … und feiert bald ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie ist ein Zulieferer für größere Gerätehersteller: Für Branchen wie Maschinenbau, Sensorik oder Robotik produziert sie Prototypen bis hin zu Klein- und Mittelserien, also einzelne Komponenten für ein Gesamtsystem, beispielsweise Spezialgreifer für Roboter. Ihre Mission: detailliert auf besondere Kundenwünsche eingehen sowie schonender Umgang mit Ressourcen, um damit Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Ihre Herausforderung: Die Geschäftsprozesse in Vertrieb, Beschaffung und Produktion zu digitalisieren – für Transparenz und eine effiziente, zeitsparende Abwicklung.

Smart umgesetzt: Rüst- und Fertigungsdokumentation bei Promech im Einsatz - mittels Tablet fotografiert und digitalisiert der Werker die Aufspannsituation.
Smart umgesetzt: Rüst- und Fertigungsdokumentation bei Promech im Einsatz – mittels Tablet fotografiert und digitalisiert der Werker die Aufspannsituation.Bild: EVO Informationssysteme GmbH

Software für die Fertigung

Um die passende Digitalisierungslösung zu finden, hatten der Promech-Geschäftsführer René Tschudin und sein Team schon mehrere Anläufe unternommen und verschiedene Software getestet. Doch vergeblich… enttäuscht und desillusioniert musste immer wieder auf Excel, Word & Co. zurückgegriffen werden. Rettung kam unerwartet und überraschend: Über einen Geschäftspartner lernte René Tschudin das Unternehmen EVO Informationssysteme kennen. Auf Einladung reiste der EVO-Geschäftsführer Jürgen Widmann in die Schweiz, um einige Besuchstermine bei Produktionsunternehmen wahrzunehmen. Auf das außergewöhnliche Leistungsspektrum von EVO Informationssysteme war der Promech-Geschäftsführer auch schon durch andere Kanäle aufmerksam geworden. Mit Herrn Widmann entstand von Beginn an eine angenehme Arbeits- und auch persönliche Atmosphäre… und man war rasch davon überzeugt, dass er die passende Lösung „im Gepäck“ hat.

EVO Informationssysteme bietet Industriesoftware von A bis Z für die Fertigungsindustrie, also auch für Fräsexperten wie Promech. Der Anbieter aus Durlangen liefert zuverlässige schlüsselfertige Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen und Systemen. Die Mitarbeiter und der Geschäftsführer von Promech hatten gleich ein gutes Gefühl, dass es nun endlich mit einer Digitalisierungslösung klappen könnte.

Transparente Fertigung durch digitale Produktionsrückmeldungen auf dem Tablet
Transparente Fertigung durch digitale Produktionsrückmeldungen auf dem Tablet Bild: EVO Informationssysteme GmbH

Prozesse lückenlos darstellen

Promech benötigte eine automatisierte Lösung, die es erleichtern sollte, Prozesse, Aufträge und die Zusammenhänge lückenlos nachzuvollziehen. Ziel war, alle internen Abläufe digital bis in die Maschine über ein zentrales System zu steuern. Dies zu gewährleisten, ist mit den bestehenden Microsoft Office-Programmen zu wenig gegeben. Die Kundenansprüche an eine durchgehende Rückverfolgbarkeit steigen immer mehr an. Somit musste eine langfristige und ausbaufähige Software-Lösung gefunden werden.

Hier kommt nun das Programm EVOcompetition ins Spiel: Es ist die ERP- und PPS-Software für eine durchgängige Digitalisierung aller Prozesse in der Fertigungsindustrie. Mithilfe dieses Programms lassen sich immer mehr Prozesse einbinden und digitalisieren. Hierzu integriert der Anwender die EVO-Bausteine nacheinander im gewünschten Tempo und nach Bedarf. Mit jedem Baustein und jeder Erweiterung entwickelt sich das Unternehmen hin zu einer ganzheitlichen digitalen Betriebsorganisation.

Geschäftsführer René Tschudin kennt die Anforderungen und 
Herausforderungen der Zerspaner sehr genau.
Geschäftsführer René Tschudin kennt die Anforderungen und Herausforderungen der Zerspaner sehr genau. Bild: EVO Informationssysteme GmbH

Schnell und preiswert

Bei seinem Besuch der Firma Promech in der Schweiz hatte Jürgen Widmann auf alle Fragen gleich eine überzeugende Antwort. Er brauchte nur sein Notebook aufzuklappen und demonstrierte EVOcompetition als fertige Digitalisierungslösung für Zerspaner. Wichtig waren für Promech unter anderem die Punkte Umsetzung und Kosten. Das Projekt lässt sich rasch und überraschend preiswert mit dem risikolosen Miet-Lizenzmodell umsetzen. Jedoch handelt es sich nicht wie sonst üblich um eine Cloud-Lösung als ‚Software as a Service‘, sondern um eine hausinterne Installation auf dem vorhandenen Windows-Server. Dies alles wertete Promech besonders positiv … und am nächsten Tag freute sich EVO über den neuen Auftrag aus der Schweiz.

Das Büro rückt mit der Digitalisierung näher an die Produktion beziehungsweise Maschinen.
Das Büro rückt mit der Digitalisierung näher an die Produktion beziehungsweise Maschinen.

Nachdem ein EVO Informationssysteme IT-Fachmann die technischen Anforderungen geklärt hatte, lief alles schnell und professionell ab. Die Einführungsphase von EVOcompetition war innerhalb eines Tages erledigt, die Einweisung für die Promech-Mitarbeiter dauerte lediglich zweieinhalb Tage. Nach einer ersten Schulung vor Ort mit einem Anwendungstechniker von EVO konnten dann schon die Daten aus Excel übernommen werden. Promech freute sich über die einfache und logische Handhabung der Unternehmenssoftware EVOcompetition: ineinandergreifende Daten, Ausbaumöglichkeiten mit zusätzlichen Software-Bausteinen bis hin zur papierlosen vollautomatisierten Fertigungssteuerung.

Materialkennzeichnung in der Fertigung und Rückverfolgbarkeit des Materials bis zur Lieferantencharge
Materialkennzeichnung in der Fertigung und Rückverfolgbarkeit des Materials bis zur Lieferantencharge

Alles durchgängig digital

Für die Fertigung wurden zugleich noch zwei Tablets angeschafft, um die Produktionsrückmeldungen an den Maschinen zu erledigen – endlich keine Insellösungen mehr und alles durchgängig digital. Trotz der angespannten Corona-Situation funktionierte die Implementierung hervorragend. Der externe Promech-IT-Experte war überaus zufrieden mit der Vorbereitung und Durchführung zusammen mit der Firma EVO Informationssysteme. Offene Fragen wurden dann mit Promech auch online besprochen. Tiefgreifende komplexere Aufgabenstellungen klärten die Experten an einem weiteren Termin vor Ort.

>>Wir sind nun auf Knopfdruck zum Produktionsfortschritt und Liefertermin aussagefähig<<

Die Promech-Mitarbeiter sind sich einig: „Toll – mit der neuen Software EVOcompetition haben sich unsere Prozessschritte verkürzt, schon nach wenigen Wochen sparen wir deutlich an Zeit. Zusammenhänge erkennen wir rascher, Aufträge können wir besser nachvollziehen; wir profitieren von einfach definierten Fertigungsangaben für uns an den Maschinen. Über die Produktionsplanung mit der Betriebsdatenerfassung sind wir nun auf Knopfdruck in wenigen Sekunden zum Produktionsfortschritt und Liefertermin aussagefähig.“

Wie läuft die persönliche Zusammenarbeit mit EVO Informationssysteme? Professionell und unkompliziert! Anregungen und besondere Wünsche werden aufgenommen und durch flexible Systemparameter direkt in der Software umgesetzt; bei Fragen gibt es zeitnah Antworten und Erklärungen. Darüber hinaus wird der direkte Anwendungsbetreuer von EVO mit seiner langjährigen Projekterfahrung besonders geschätzt: freundlich, zuvorkommend, zielstrebig und auch mal zu einem Spaß aufgelegt. Diese persönliche Basis erleichtert die partnerschaftliche Zusammenarbeit und es entsteht ein vertrauensvolles Verhältnis untereinander. Der direkte Kontakt erlaubt es, hausinterne Abläufe und Prozesse zu verstehen. Die Umsetzung beschleunigt sich damit. „Wir sind begeistert von der super Verzahnung der EVO-Software-Bausteine und der spitzen EVO-App“, resümiert Promech-Geschäftsführer René Tschudin.

Laufende und abgeschlossenen Produktionsaufträge lassen sich vom Büroarbeitsplatz aus überwachen und werden automatisch nachkalkuliert.
Laufende und abgeschlossenen Produktionsaufträge lassen sich vom Büroarbeitsplatz aus überwachen und werden automatisch nachkalkuliert.

Komfortable Software

EVOcompetition ist im Vergleich zu vielen anderen Systemen einfach, intuitiv zu verstehen, logisch aufgebaut und leicht zu bedienen. Da die Oberflächen an Microsoftprodukte angelehnt sind, ist die Bedienung des Programms besonders komfortabel. Oftmals genügt ein Klick, um das gewünschte Resultat zu erzielen. „Hervorragend, dass Produktion und Geschäftsabläufe in dieser Tiefe digitalisiert werden können“, bestätigt René Tschudin. „Zugleich ist es nachhaltig, gewisse Daten nur einmal eingeben zu müssen, auf die man immer wieder – ohne komplizierte Schnittstellen zu anderen Programmen – zurückgreifen kann.“

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Ingersoll Werkzeuge GmbH
Bild: Ingersoll Werkzeuge GmbH
Modulares Wechselkopfsystem

Modulares Wechselkopfsystem

Ingersoll präsentiert die neue FlexTurn-Familie modularer Köpfe und Halter für Swiss-Type Maschinen. Mit dieser modularen Serie lassen sich Rüstzeiten verkürzen und Kosten sparen. Generell kostet es Zeit, die Halter aus dem Werkzeughalter der Swiss-Type Drehmaschinen auszubauen, um die Wendeschneidplatten zu wechseln. Mit der modularen FlexTurn-Serie können Wendeschneidplatten außerhalb der Maschine ausgetauscht werden, indem nur der modulare Kopf ausgebaut wird und der Schaft im Werkzeughalter bleibt.

Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH - Nico Sauermann
Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH - Nico Sauermann
Fachbericht: Königsdisziplin Stechdrehen

Fachbericht: Königsdisziplin Stechdrehen

Als Paul Horn im Jahr 1972 die Wendeschneidplatte des Typs 312 der Öffentlichkeit vorstellte, war das im Prozess des Stechdrehens eine kleine Revolution. Als erster Hersteller überhaupt präsentierten die Tübinger ein dreischneidiges Werkzeugsystem mit stehender Hartmetall-Wendeschneidplatte für das Stechdrehen. Heute ist der Prozess Stechdrehen mit Wendeschneidplatten in der modernen Fertigung nicht mehr wegzudenken.

Bild: Lehmann-UMT GmbH
Bild: Lehmann-UMT GmbH
Feinstfiltersystem auf der GrindTec und Intec

Feinstfiltersystem auf der GrindTec und Intec

Mit dem StingR Feinstfiltersystem schafft das vogtländische Unternehmen Lehmann-UMT eine universelle Lösung zur energieeffizienten und passgenauen Aufbereitung von Fluiden beim Werkzeugschleifen für verlängerte Standzeiten und hohe Werkzeugqualität. Erstmals im vergangenen Jahr vor großem Publikum auf der GrindTec präsentiert, wurde das Feinstfiltersystem mit automatischer pneumatischer Rückspülung erfolgreich am Markt platziert.

Bild: MPDV Mikrolab GmbH
Bild: MPDV Mikrolab GmbH
Optimistischer Start ins Jahr 2023

Optimistischer Start ins Jahr 2023

Viele Produktionsunternehmen erkannten im zurückliegenden Jahr, dass Investitionen in den Bereichen Digitalisierung und smarte Fabrik eine positive Auswirkung auf die gestiegene Komplexität und die vielfältigen Herausforderungen am Markt nehmen können. So konnte die MPDV Gruppe mit Sitz in Mosbach zahlreiche Projekte mit Bestandskunden realisieren und Neukunden von ihren markterprobten Lösungen überzeugen.

Bild: Schott Systeme GmbH
Bild: Schott Systeme GmbH
Vollautomatisierte Bearbeitung auf der Intec 2023

Vollautomatisierte Bearbeitung auf der Intec 2023

Auf der Intec 2023 in Leipzig vom 7. bis zum 10. März demonstriert der deutsche Softwarehersteller Schott Systeme die signifikanten Leistungserweiterungen der Version 3.10 seiner Pictures by PC-CAD/CAM-Software. Diese Version baut auf fast 40 Jahre Softwareentwicklung des Anbieters auf, der mit seiner universellen CAD/CAM-Software Pictures by PC (Preis unter 10.000€) eine kostengünstige Lösung für alle Aspekte der Konstruktion und Fertigung bereitstellt – von der Lohnfertigung, dem Sondermaschinenbau bis hin zum Werkzeug- und Formenbau.

Bild: Mahr GmbH
Bild: Mahr GmbH
Messdaten bequem sichern

Messdaten bequem sichern

Bedienung per Touch, ein ergonomisches Handling und vielfältige Auswertemöglichkeiten: Dafür steht das Höhenmessgerät Digimar 817 CLT, das in den drei Messbereichen 350, 600 und 1.000mm zur Verfügung steht. Ein schwenkbares Touchdisplay sorgt dafür, dass sich das Messgerät von Mahr aus Göttingen so komfortabel bedienen lässt wie ein Tablet: Große Schaltflächen, übersichtlich gegliederte Menüs und selbsterklärende Icons gestatten schnelle flüssige Abläufe und beschleunigen somit den Messablauf.

Bild: Airbus
Bild: Airbus
Success-Story: Rauch und Feinstaub weg

Success-Story: Rauch und Feinstaub weg

Die Bearbeitung von Grauguss auf spanenden Werkzeugmaschinen stellt besondere Anforderungen an die Luftreinhaltung. Der hohe Kohlenstoffgehalt des Materials lässt große Mengen an Feinstaub und Rauch entstehen – vor allem bei Großmaschinen und beim Schruppen mit großer Zustellung. Spezielle Abscheider beispielsweise von Rentschler Reven schützen Mensch und Maschine.

Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Neuer Leiter Industrial Europa

Neuer Leiter Industrial Europa

Christian Zeidlhack (45) hat die Leitung für das Industriegeschäft in Europa sowie die Gesamtleitung der Subregion Zentral- und Osteuropa beim global tätigen Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler übernommen. In dieser Position verantwortet er das Direktkunden- und Vertriebspartnergeschäft der Sparte Industrial in der gesamten Region Europa sowie das gesamte Geschäft des Unternehmens in der Subregion.