Auf dem neuen Werkzeug konnte Ingersoll mehr Schneiden unterbringen, die zudem etwas breiter sind als beim Vorgängerwerkzeug. Die gewählte Anordnung der Schneidplatten auf dem Radius erlaubt Schnittgeschwindigkeiten bis zu 160m/min. Geringere Schnittkräfte sorgen für einen ruhigeren vibrationsfreien Lauf, der neben Prozesssicherheit auch längere Standzeiten verspricht. Der Eingriff dauert gerade mal 30 Sekunden, während der Scheibenfräser einen Bogen durch das Bauteil fährt und dabei auf der vorgegebenen Breite von 68mm einen 4mm tiefen Schnitt für den Bremsscheiben-Durchgang ausführt.

Mit verbesserten Sonderwerkzeugen konnte Ingersoll bei Knott schon wiederholt Prozesszeiten bei der Fertigung von Bauteilen reduzieren. Die Bearbeitung des hydraulischen Gleitsattels dürfte nicht die letzte Optimierung gewesen sein: Für Versuche mit neuen Produkten aus Haiger zeigt sich Knott immer offen.

Ingersoll Werkzeuge stellt auf der Intec 2025 in Leipzig aus in Halle 3, Stand B20.

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