Werkzeughersteller mit positiver Jahresbilanz

Bild: Tungaloy Germany GmbH

Der Werkzeughersteller Tungaloy ist in Deutschland 2022 prozentual zweistellig gewachsen. Damit setzt das japanische Traditionsunternehmen den positiven Trend der letzten Jahre fort. Die Gründe für das anhaltende Wachstum sind neue Werkzeuglösungen, eine hohe Liefersicherheit und die zunehmende Bedeutung einzelner Branchen. Insbesondere in der Luftfahrtindustrie und der Kugellagerfertigung verzeichnet Tungaloy einen wachsenden Marktanteil. Darüber hinaus kommen die Werkzeuge mehr und mehr bei der Produktion von Elektroautos zum Einsatz. Damit der Anbieter seine Kunden trotz der weltweiten Rohstoffknappheit immer schnell beliefern kann, hat das Unternehmen seine Lagerkapazitäten 2022 nochmals deutlich vergrößert. Beispielsweise wurden die Bestände in der Brüsseler Logistikzentrale erheblich ausgebaut. Lieferausfällen durch Transportengpässe wird so vorgebeugt.

Auch neue Werkzeuglösungen tragen zu einer größeren Versorgungssicherheit bei. Beispiel AddY-axisTurn: Mit dem neuen Werkzeug für das Y-Achsen-Drehen führen Anwender alle Außen- und Plandrehbearbeitungen in sämtlichen Anstellungen durch und stellen komplexe Konturen in einer Aufspannung her. Dadurch wird nur noch ein Werkzeug statt mehrerer für diese Anwendung benötigt – das spart Werkzeuge ein und erhöht so die Liefersicherheit. AddY-axisTurn, das auf dem Hochvorschubwerkzeug AddMultiTurn basiert, ist Teil der Produktlinie AddForce. Diese enthält einige gänzlich neue Werkzeuge sowie Erweiterungen bestehender Produkte, etwa um kleinere Durchmesser. „Mit AddForce vergrößern wir die Einsatzmöglichkeiten unserer Werkzeuge“, sagt Jochen Daumen, Geschäftsführer von Tungaloy Germany. „Die neue Produktlinie hat maßgeblich zu unserem Erfolg im Jahr 2022 beigetragen und stellt einen wichtigen Baustein für unser zukünftiges Wachstum dar.“

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