
Mit einem festlichen Spatenstich hat GMN Paul Müller Industrie den Bau einer neuen Produktionshalle für die Fertigung von Hochpräzisions-Kugellagern eingeläutet. Das Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro markiert die größte Einzelinvestition des Unternehmens in den vergangenen 30 Jahren. GMN versteht es als ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Nürnberg. Das bisherige Produktionsgebäude stammt aus dem Jahr 1932. Nach fast einem Jahrhundert schaffen die Eigentümer mit dem Neubau die Grundlage für die zukünftige Kugellagerfertigung am Stammsitz in Mittelfranken.
Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 8.650 Quadratmetern entsteht ein Spezialgebäude, das exakt auf die Herstellung hochgenauer GMN-Hochpräzisionskugellager zugeschnitten ist. Bei voller Auslastung werden hier rund 85 Mitarbeitende tätig sein. Eine technische Besonderheit ist die schwingungsentkoppelte Bauweise: Die Bodenplatte des Feinmessraums ist vom übrigen Gebäude getrennt, um Erschütterungen aus der nahegelegenen Bahnlinie und anderen Produktionsbereichen fernzuhalten. Nur so lassen sich Fertigungstoleranzen im Submikrometer- oder gar Nanometerbereich beherrschen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden in besonders engen Grenzen geregelt. Die neue Produktion setzt konsequent auf Automation und effiziente interne Logistik, etwa durch autonome Transportsysteme.

















