Anwenderbericht: Schleiftechnik für vollen Genuss

Was verbindet professionelle Kaffeemaschinen mit einer effizienten Feinschleifanlage? Mehr als manche auf den ersten Blick vermuten: WMF vertraut in der Kaffeemühlenfertigung auf die Spiro F5 von Supfina.
"Wir schätzen insbesondere die angenehme, familiäre Zusammenarbeit mit dem Supfina-Team", sagt Lutz Olbertz, Production Turned Parts bei WMF (links), hier im Vordergrund mit Supfina-Produktmanager Feinschleifen Achim Fehrenbacher.
„Wir schätzen insbesondere die angenehme, familiäre Zusammenarbeit mit dem Supfina-Team“, sagt Lutz Olbertz, Production Turned Parts bei WMF (links), hier im Vordergrund mit Supfina-Produktmanager Feinschleifen Achim Fehrenbacher.Bild: Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG

Als einer der Marktführer mit 85 Jahren Expertise im Bereich der professionellen Kaffeemaschinen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, ein Heißgetränk aus einer WMF-Maschine serviert zu bekommen. Dabei steht WMF mit seiner Produktion in Deutschland nicht nur für besonders hohe Qualität, sondern mit eigener Entwicklung auch für ständige Innovation. Das Herz einer jeden vollautomatischen Kaffeemaschine ist das Mahlwerk und hier ganz speziell die Mahlscheiben. Diese mahlen die Kaffeebohnen nicht nur, sondern zerkleinern sie präzise in einem abgestimmten Verhältnis zwischen gröberen und feineren Partikeln. Um dies zu erreichen, bedarf es viel Erfahrung und Knowhow – sowie eine 100m lange Fertigungsstrecke im Stammwerk in Geislingen an der Steige.

Die patentierte Geometrie der Mahlscheiben sorgt für exzellenten Kaffeegenuss.
Die patentierte Geometrie der Mahlscheiben sorgt für exzellenten Kaffeegenuss.Bild: Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG

Schleifzeit halbiert

Für die Optimierung des eigenen Schleifprozesses ging WMF eine Partnerschaft mit Supfina ein. Nach gemeinsamer Prozessentwicklung und Musterbearbeitung folgte im November 2019 die Lieferung der Feinschleifanlage Spiro F5 durch den Wolfacher Lösungsanbieter. Seit der Inbetriebnahme im Februar 2020 überzeugt die Kombination aus Spiro und innovativem Schleifprozess nicht nur durch eine Halbierung der Schleifzeit, sondern auch mit deutlich geringerem Verschleiß.

>>Die Zusammenarbeit mit Supfina war genau die richtige Entscheidung<<

„Unsere Erfahrung zeigt, dass wir mit der Zusammenarbeit mit Supfina genau die richtige Entscheidung getroffen haben“, zeigt sich Lutz Olbertz, Leiter Production Turned Parts von WMF, überzeugt. Supfina Grieshaber gehört mit Standorten in Deutschland, den USA und China zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Herstellern von Anlagen zur Oberflächenbearbeitung. Das Produktprogramm umfasst unter anderem Maschinen und Geräte zur Superfinish-Bearbeitung, zum Doppelseiten- und zum Feinschleifen, für die Planbearbeitung sowie Automatisierungslösungen.

Die Feinschleifanlage Spiro F5 der Schwarzwälder Spezialisten halbiert die Schleifzeit durch doppelseitige Bearbeitung.
Die Feinschleifanlage Spiro F5 der Schwarzwälder Spezialisten halbiert die Schleifzeit durch doppelseitige Bearbeitung.Bild: Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG

Aus eins mach zwei

Produziert werden die innovativen Kaffeemühlen im WMF-Werk Geislingen, dem zwischen Stuttgart und Ulm gelegenen Hauptsitz des Unternehmens. So fand sich bisher auf der 100m langen Fertigungsstraße auch eine 30qm große Schleifmaschine: Sie erforderte demnach einen großen Platzbedarf und aufgrund der einseitigen Bearbeitung der Werkstücke auch einen doppelten Prozessaufwand. Trotz kompliziertem Werkstück mit großflächiger Unterseite und schmaler oberer Kante gelang es dem Supfina-Team, die Bearbeitung in einem zweiseitigen Prozess darzustellen. So reduziert die neue Feinschleifanlage Spiro F5 die Bearbeitung auf einen Arbeitsgang, halbiert die Schleifzeit und spart damit wertvolle Arbeitszeit und Personalkosten.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Ingersoll Werkzeuge GmbH
Bild: Ingersoll Werkzeuge GmbH
Modulares Wechselkopfsystem

Modulares Wechselkopfsystem

Ingersoll präsentiert die neue FlexTurn-Familie modularer Köpfe und Halter für Swiss-Type Maschinen. Mit dieser modularen Serie lassen sich Rüstzeiten verkürzen und Kosten sparen. Generell kostet es Zeit, die Halter aus dem Werkzeughalter der Swiss-Type Drehmaschinen auszubauen, um die Wendeschneidplatten zu wechseln. Mit der modularen FlexTurn-Serie können Wendeschneidplatten außerhalb der Maschine ausgetauscht werden, indem nur der modulare Kopf ausgebaut wird und der Schaft im Werkzeughalter bleibt.

Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH - Nico Sauermann
Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH - Nico Sauermann
Fachbericht: Königsdisziplin Stechdrehen

Fachbericht: Königsdisziplin Stechdrehen

Als Paul Horn im Jahr 1972 die Wendeschneidplatte des Typs 312 der Öffentlichkeit vorstellte, war das im Prozess des Stechdrehens eine kleine Revolution. Als erster Hersteller überhaupt präsentierten die Tübinger ein dreischneidiges Werkzeugsystem mit stehender Hartmetall-Wendeschneidplatte für das Stechdrehen. Heute ist der Prozess Stechdrehen mit Wendeschneidplatten in der modernen Fertigung nicht mehr wegzudenken.

Bild: Lehmann-UMT GmbH
Bild: Lehmann-UMT GmbH
Feinstfiltersystem auf der GrindTec und Intec

Feinstfiltersystem auf der GrindTec und Intec

Mit dem StingR Feinstfiltersystem schafft das vogtländische Unternehmen Lehmann-UMT eine universelle Lösung zur energieeffizienten und passgenauen Aufbereitung von Fluiden beim Werkzeugschleifen für verlängerte Standzeiten und hohe Werkzeugqualität. Erstmals im vergangenen Jahr vor großem Publikum auf der GrindTec präsentiert, wurde das Feinstfiltersystem mit automatischer pneumatischer Rückspülung erfolgreich am Markt platziert.

Bild: MPDV Mikrolab GmbH
Bild: MPDV Mikrolab GmbH
Optimistischer Start ins Jahr 2023

Optimistischer Start ins Jahr 2023

Viele Produktionsunternehmen erkannten im zurückliegenden Jahr, dass Investitionen in den Bereichen Digitalisierung und smarte Fabrik eine positive Auswirkung auf die gestiegene Komplexität und die vielfältigen Herausforderungen am Markt nehmen können. So konnte die MPDV Gruppe mit Sitz in Mosbach zahlreiche Projekte mit Bestandskunden realisieren und Neukunden von ihren markterprobten Lösungen überzeugen.

Bild: Schott Systeme GmbH
Bild: Schott Systeme GmbH
Vollautomatisierte Bearbeitung auf der Intec 2023

Vollautomatisierte Bearbeitung auf der Intec 2023

Auf der Intec 2023 in Leipzig vom 7. bis zum 10. März demonstriert der deutsche Softwarehersteller Schott Systeme die signifikanten Leistungserweiterungen der Version 3.10 seiner Pictures by PC-CAD/CAM-Software. Diese Version baut auf fast 40 Jahre Softwareentwicklung des Anbieters auf, der mit seiner universellen CAD/CAM-Software Pictures by PC (Preis unter 10.000€) eine kostengünstige Lösung für alle Aspekte der Konstruktion und Fertigung bereitstellt – von der Lohnfertigung, dem Sondermaschinenbau bis hin zum Werkzeug- und Formenbau.

Bild: Mahr GmbH
Bild: Mahr GmbH
Messdaten bequem sichern

Messdaten bequem sichern

Bedienung per Touch, ein ergonomisches Handling und vielfältige Auswertemöglichkeiten: Dafür steht das Höhenmessgerät Digimar 817 CLT, das in den drei Messbereichen 350, 600 und 1.000mm zur Verfügung steht. Ein schwenkbares Touchdisplay sorgt dafür, dass sich das Messgerät von Mahr aus Göttingen so komfortabel bedienen lässt wie ein Tablet: Große Schaltflächen, übersichtlich gegliederte Menüs und selbsterklärende Icons gestatten schnelle flüssige Abläufe und beschleunigen somit den Messablauf.

Bild: Airbus
Bild: Airbus
Success-Story: Rauch und Feinstaub weg

Success-Story: Rauch und Feinstaub weg

Die Bearbeitung von Grauguss auf spanenden Werkzeugmaschinen stellt besondere Anforderungen an die Luftreinhaltung. Der hohe Kohlenstoffgehalt des Materials lässt große Mengen an Feinstaub und Rauch entstehen – vor allem bei Großmaschinen und beim Schruppen mit großer Zustellung. Spezielle Abscheider beispielsweise von Rentschler Reven schützen Mensch und Maschine.

Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Neuer Leiter Industrial Europa

Neuer Leiter Industrial Europa

Christian Zeidlhack (45) hat die Leitung für das Industriegeschäft in Europa sowie die Gesamtleitung der Subregion Zentral- und Osteuropa beim global tätigen Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler übernommen. In dieser Position verantwortet er das Direktkunden- und Vertriebspartnergeschäft der Sparte Industrial in der gesamten Region Europa sowie das gesamte Geschäft des Unternehmens in der Subregion.