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Lesedauer: 4 min
24. April 2021
Innovative Schleiftechnologien
Auf seiner internationalen Pressekonferenz im April 2021 gab der Maschinenhersteller und Schleiftechnikspezialist Studer Einblicke in die aktuelle Entwicklung.

Der Vorsitzende Jens Bleher eröffnete das virtuell durchgeführte Event: „Studer hat sich trotz der Pandemie und der schwierigen Bedingungen hervorragend geschlagen.“ Das Unternehmen beendete 2020 demnach durchaus positiv dank eines sehr guten Auftragseingangs Anfang des Jahres und vor allem eines starken Endjahresspurts. Die positive Stimmungslage bei den Kunden nehme Studer mit ins Jahr 2021. Eine weitere wirtschaftliche Erholung sei spürbar.

Der aktuelle Fritz Studer Award geht diesesmal an Dr. Mirko Theuer vom IFW in Hannover mit dem Thema 'Kontinuierliches Wälzschleifen von Zerspanwerkzeugen‘.
Der aktuelle Fritz Studer Award geht diesesmal an Dr. Mirko Theuer vom IFW in Hannover mit dem Thema ‚Kontinuierliches Wälzschleifen von Zerspanwerkzeugen‘.Bild: Nico Niemeyer

Unter dem Eventmotto ‚Studer Fight Club‘ gab CSO Sandro Bottazzo anschließend einen Überblick über die Marketingstrategien und unterstützenden Maßnahmen bei den Kunden: „Wir waren und sind auch bei den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen für unsere Kunden jederzeit erreichbar.“ Insgesamt wurden im Jahr 2020 Maschinen in 40 Länder weltweit verkauft. Des Weiteren verbuchten die Schweizer einen Neukundenanteil von mehr als 43 Prozent. „Ein weiterer stabilisierender Faktor war unser Customer Care – wir sind kundennah, wo auch immer sich unsere Anwender weltweit befinden. Mit unseren Wartungsverträgen und digitalen Solutions sind wir ein umfassender Lösungsanbieter über den ganzen Maschinenlebenszyklus.“ Studer wird in diesem Jahr an rund 20 Ausstellungen teilnehmen, darunter die EMO vom 4. bis 9. Oktober 2021 in Mailand. „Wir werden die Veranstaltung nutzen, um zahlreiche Produkt- und Lösungsneuheiten vorzustellen“, so Bottazzo.

>>Die positive Stimmungslage bei den Kunden nehmen wir mit ins Jahr 2021<<

Jens Bleher

Fritz Studer Award

CSO Sandro Bottazzo und CEO Jens Bleher auf der Pressekonferenz 2021 aus dem 'Studer Fight Club‘: „Eine weitere wirtschaftliche Erholung ist spürbar.“
CSO Sandro Bottazzo und CEO Jens Bleher (r.) auf der Pressekonferenz 2021 aus dem ‚Studer Fight Club‘: „Eine weitere wirtschaftliche Erholung ist spürbar.“ – Bild: Fritz Studer AG

Zum sechsten Mal verliehen die Schleiftechnikexperten ihren Forschungspreis, den Fritz Studer Award. Bewerber aus mehreren europäischen Ländern hatten ihre Arbeit eingereicht. Die Auszeichnung richtet sich an Absolventen europäischer Universitäten sowie Hochschulen technischer Fachrichtungen. Gesucht sind hierbei kreative Ideen und Lösungen im Bereich der Maschinenindustrie. Jens Bleher und CTO Daniel Huber nahmen die Verleihung vor. Der Studer Award 2020 geht an Dr. Mirko Theuer vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der Leibniz Universität Hannover. Mit dem Thema ‚Kontinuierliches Wälzschleifen von Zerspanwerkzeugen‘ konnte er die gesamte Jury überzeugen.

Fortschrittliche Lasermesstechnik

COO Stephan Stoll berichtete live aus der Maschinenhalle. Unter anderem präsentierte der Managing Director die Digital Solutions App zur Überwachung von Maschinenzuständen mit praktischer Ampelfunktion: bei grün läuft die Maschine, gelb zeigt einen Umrüstvorgang an, rot heißt die Maschine steht. Des Weiteren berichtete CTO Daniel Huber direkt aus dem Bereich Forschung und Entwicklung, beispielsweise über eine kundenspezifisch ausgelegte Innenschleifmaschine. Eine Neuigkeit bei der Lasermesstechnik ist das Produkt ‚LaserControl‘. Die Spezialisten verfügen über viele Jahre Erfahrung in der Grundlagenforschung über den Einsatz maschinenintegrierter Lasermesstechnik zur Vermessung von Schleifscheiben oder Werkstücken. Auf Basis dieser Erkenntnisse und fortschrittlicher Lasermesstechnik entwickelte Studer die Werkzeugüberwachungssysteme zur Vermessung von Werkstücken auf Schleifmaschinen weiter. Die neueste Generation des Lasermesssystems LaserControl eignet sich zum berührungslosen Messen unter anderem von Werkzeugschneiden unter rauen Bedingungen, aber auch bei rotierenden Werkstücken. So lässt sich die Messzeit erheblich verkürzen.

Auf Nachfrage zeigten sich die Studer-Verantwortlichen als große Befürworter der Messe GrindingHub im nächsten Jahr. Stuttgart sei sicher ein guter Ausrichtungsort für eine solche Veranstaltung und Studer stehe aktiv hinter diesem Event.

Fritz Studer AG
http://www.studer.com

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