75 Jahre in Bewegung

Es ist eine der großen Erfolgsgeschichten “Made in Germany”: Der global tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler feiert 2021 sein 75-jähriges Bestehen. Den Grundstein für den Konzern legten 1946 die Brüder Dr. Wilhelm Schaeffler und Dr.-Ing. E.h. Georg Schaeffler mit der Gründung der Industrie GmbH in Herzogenaurach.
Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KGBild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG
1950 meldet Dr.-Ing. E.h. Georg Schaeffler seine Idee zum Patent an: Im Nadelkäfig werden die Wälzkörper achsparallel geführt. Im Lauf des Jahres 1950 gelingt der Schritt vom Prototyp zum serienreifen Wälzlager. – Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG

Es ist der Startschuss für ein Unternehmen mit heute mehr als 83.900 Beschäftigten an rund 200 Standorten in über 50 Ländern. Unter anderem aus den drei zunächst eigenständigen Firmen INA, LuK und FAG wuchs ein globaler Technologieführer – mit der DNA eines Familienunternehmens.

Pioniergeist, Innovationen und strategische Akquisitionen

Den rasanten Aufstieg des Unternehmens ermöglichte ab 1950 das käfiggeführte Nadellager, eine geniale Erfindung von Dr.-Ing. E.h. Georg Schaeffler, die Bewegung und Mobilität revolutionierte – im Automobilbau wie in der Industrie. Damit war das Fundament für den anhaltenden weltweiten Erfolg gelegt. 1965 engagierten sich die Brüder in dem Unternehmen LuK Lamellen und Kupplungsbau im badischen Bühl, heute Sitz der Sparte Automotive Technologies. Tellerfederkupplung, Zweimassenschwungrad und Motorenelemente sind Beispiele innovativer Produkte, mit denen sich das Unternehmen an die technologische Spitze setzte. Seit 1999 gehört LuK vollständig zu Schaeffler.

Im Jahr 2001 übernahm Schaeffler das Unternehmen FAG Kugelfischer Georg Schäfer in Schweinfurt. Dadurch wurde der Global Player zum zweitgrößten Wälzlagerhersteller weltweit. 2015 folgte der erfolgreiche Börsengang. Heute sind die drei Produktmarken INA, LuK und FAG unter der Marke Schaeffler vereint. „Entscheidend für den Erfolg des Unternehmens Schaeffler war immer ein Pioniergeist. Dabei zeigen sich gerade in herausfordernden Phasen ein hohes Maß an Resilienz sowie die Bereitschaft, tiefgreifenden Wandel immer auch als Chance zu nutzen“, erklärt Georg F. W. Schaeffler, Familiengesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrats von Schaeffler. „Als Gesellschafter sind wir uns in besonderer Weise bewusst, dass dieser jahrzehntelange Erfolg vor allem von unseren engagierten Mitarbeitenden rund um die Welt sowie von unseren Kunden und Zulieferern abhängt.“

Schaeffler Stiftung und Roadmap 2025

Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums etablieren Schaeffler und die IHO Holding die Schaeffler Stiftung, um so die soziale Verantwortung der Schaeffler Gruppe und ihrer Familiengesellschafter zu unterstreichen. Die Schaeffler Stiftung wird mit einem anfänglichen Stiftungskapital von drei Millionen Euro ausgestattet. Das Stiftungskapital wird jedes Jahr durch weitere Zuwendungen erhöht. Gleichzeitig werden bestehende Aktivitäten, wie die Schaeffler FAG Stiftung, eingebracht. Die Stiftung wird weltweit aktiv sein und sich vor allem auf drei Fokusfelder konzentrieren: Klima- und Umweltschutz, Forschung und Wissenschaft sowie Bildung, Qualifizierung und Chancengleichheit.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands von Schaeffler – Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG

Mit Blick auf die Zukunft hat sich die Schaeffler Gruppe mit der Roadmap 2025 strategisch klar positioniert. Diese richtet das Unternehmen mit seinen drei Sparten konsequent auf die Transformation in zehn Kundensektoren aus, um so auch in Zukunft der bevorzugte Technologiepartner seiner Kunden zu sein. Nachhaltigkeit und Digitalisierung stehen dabei im Mittelpunkt, flankiert von fünf Fokusfeldern rund um Themen wie CO2-effiziente Antriebe oder erneuerbare Energien. „Solange es Bewegung gibt, wird es auch Schaeffler geben“, ist Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands von Schaeffler, überzeugt. „Bei Schaeffler verbinden sich Innovation, Qualität, Systemverständnis und Fertigungsexzellenz zu einer gemeinsamen Stärke. Mit dieser Stärke und der DNA des Familienunternehmens sind wir für die Zukunft bestens gerüstet.“

Schaeffler Technologies AG & Co. KG

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Wittenstein SE
Bild: Wittenstein SE
Digitale Services im IIoT

Digitale Services im IIoT

Ausfallrisiken antizipieren, Wartungsbedarf erkennen, Verfügbarkeit vorhersagen, Ausschuss vermeiden, bevor er entsteht: Intelligente Getriebe beispielsweise von Wittenstein sind in Verbindung mit smarten Services in der Lage, dies und vieles mehr zu leisten. Im Industrial Internet of Things (IIoT)-Ökosystem bieten sich Umsetzungskonzepte etwa über ein Edge-Device oder die SPS an.

Bild: Schunk GmbH & Co. KG
Bild: Schunk GmbH & Co. KG
Roboterbearbeitung: Expertenrunde im Oktober 2022

Roboterbearbeitung: Expertenrunde im Oktober 2022

Die Schunk Expert Days leben wieder auf. Vom 26. bis 27. Oktober 2022 lädt der Automatisierungsspezialist erneut zu einer internationalen Expertenplattform nach Brackenheim-Hausen ein.. Im Fokus steht künftig die automatisierte Oberflächenbearbeitung. Mit Robotik und modernen Werkzeugen lassen sich viele Bearbeitungsschritte automatisieren und schneller, besser sowie kostengünstiger durchführen als bisher.

Bild: Audi AG
Bild: Audi AG
Großauftrag für 1.300 Roboter

Großauftrag für 1.300 Roboter

Fanuc sichert sich erneut einen Großauftrag des Volkswagen Konzerns. Der Automatisierungsspezialist und Industrieroboterhersteller wird 2022 und 2023 insgesamt rund 1.300 Roboter an vier Werke des Konzerns liefern, um dort die Fertigung zu unterstützen. Der Großteil dieser Roboter soll künftig im slowakischen Bratislava genutzt werden.

Bild: MicroStep Europa GmbH
Bild: MicroStep Europa GmbH
Autonome Digital-Infrastruktur

Autonome Digital-Infrastruktur

Mithilfe der Open-Source-Vernetzungslösung IndustryFusion können Fertigungsbetreiber ihre Produktion und Maschinen- sowie Anlagenbauer ihre Produkte auf ein neues Effizienzlevel heben. Auf der Messe Euroblech 2022 vom 25. bis zum 28. Oktober in Hannover demonstriert die Foundation in Kooperation mit Intel und Suse, wie IndustryFusion die großen Potentiale der Industrie 4.0 für möglichst viele Anwender nutzbar machen kann.

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
Fachmesse AMB 2022 mit ausgezeichnetem Ergebnis (inkl. dima-Videos)

Fachmesse AMB 2022 mit ausgezeichnetem Ergebnis (inkl. dima-Videos)

Restart geglückt: Die 20. Ausgabe der AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung – brachte eine ausgezeichnete Stimmung in die Stuttgarter Messehallen und die Branche. Auch das dima Team war ‚vor Ort‘ und zeigte sich begeistert: Zwei Videos bei Youtube (Stichwort: dima – digitale maschinelle Fertigung) präsentieren einen Ausschnitt aus zahlreichen Highlights.

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
dima-Interview: Diversity beim Global Player

dima-Interview: Diversity beim Global Player

Der Hersteller Walter mit Sitz in Tübingen gehört zu den ganz Großen in Sachen Präzisionswerkzeuge. Bei einem weltweit tätigen Anbieter, aber auch bei Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) spielen neben den technischen und monetären Aspekten insbesondere die personellen Ressourcen sowie deren bestmöglicher Einsatz eine entscheidende Rolle. Im exklusiven dima-Interview stellt sich Anette Skau Fischer, Vice President Global Human Resources, unseren fünf Fragen zum Thema Diversity.

Bild: By Richdsu - Own work
Bild: By Richdsu - Own work
Mit gratis Tools und Apps rasch zur Lösung

Mit gratis Tools und Apps rasch zur Lösung

Die Digitalisierung und der Lean-Management-Ansatz gelten in vielen Betrieben als willkommene ‚Schlankmacher‘. Wie der digitale Fortschritt die Prozesse in der Planung und Konstruktion vereinfacht, zeigen vor allem vom Nutzer aus gedachte Lösungen. Konfigurations- und Berechnungsprogramme sowie zwei Fälle aus der Praxis des Herstellers von Maschinenelementen ACE Stoßdämpfer dienen als Beispiel.

Geschäftsführer Justus Perschmann - Bild: Hch. Perschmann GmbH/Jörg Schebe
Geschäftsführer Justus Perschmann - Bild: Hch. Perschmann GmbH/Jörg Schebe
Allianz Maschinenraum begrüßt prominente Unternehmensgruppe

Allianz Maschinenraum begrüßt prominente Unternehmensgruppe

Die Perschmann Gruppe wird Teil des ‚Maschinenraums‘ (www.maschinenraum.io/impact). Diese Allianz aus rund 60 Mittelständlern sowie Hochschulpartnern und anderen Innovatoren arbeitet gemeinsam an der digitalen Transformation des deutschen Mittelstands. Als strategischer Partner der Hoffmann Group – Europas Marktführer für Qualitätswerkzeuge – ist Perschmann einerseits Werkzeugspezialist und andererseits in Deutschland führend im Segment der Mess- und Prüfmittel-Kalibrierung.