
Im Mittelpunkt standen die hochleistungsfähigen Bearbeitungszentren, auf denen sowohl praxisnahe Anwendungen als auch phantasievolle Showteile demonstriert wurden. Mehr als zwanzig Maschinen live unter Span gab es im Vorführzentrum zu besichtigen. Moderne Zerspanungstechnologien und praxisnahe Vorführungen veranschaulichten das heutige Leistungsniveau der Fräsbearbeitung. Alle Modelle wurden inzwischen als GEN2-Ausführung umgesetzt, d.h. für die Anwender energieeffizientere Maschinen, neue Elektronik sowie Schnittstellen und verbesserte Automation.
Zwei Short-Videos zeigen beispielhaft die Leistungsfähigkeit sowohl der Bearbeitungszentren als auch Automationslösungen des süddeutschen Werkzeugmaschinenherstellers:
– Schaukelpferd
– Automationslösung
Zu den Neuentwicklungen zählen des Weiteren das Handlingsystem HS flex hybrid, das Robotersystem RS 2 GEN2 sowie der Hermle Digital Twin. „Weitere Neuheiten kommen noch einmal im Sommer“, verspricht Marketingleiter Udo Hipp – insofern dürfen sich Neugierige schon auf die Fachmesse AMB im September freuen.

Alles aus einer Hand
Live zu sehen gab es auch eine Reihe an Hermle Automationslösungen, die von der Einzelteilfertigung bis zur mannarmen Serienbearbeitung zahlreiche Einsatzfelder abdecken. Die Robotersysteme RS 05-2, RS 1 und RS 2 beispielsweise stehen für eine konsequent durchdachte Gesamtlösung – von der automatisierten Teilehandhabung über flexible Werkstückspeicher bis hin zur mannarmen und hochproduktiven Fertigung. „Fast die Hälfte unserer ausgelieferten Maschinen umfassen inzwischen zusätzlich auch unsere Automationslösungen“, betont Hipp.
Umfangreiche Investitionen
Darüber hinaus erhielten die Besucher einen ersten exklusiven Einblick in den gerade entstehenden Neubau des Technologie- und Schulungszentrum. Das Gebäude soll bis Anfang 2027 komplett fertiggestellt sein. Der Showroom umfasst etwa 4.000m², in den oberen Etagen befinden sich Büroarbeitsplätze und die Kantine. Auch im Werk II in Zimmern ob Rottweil wird weiter investiert. Hier findet unter anderem die Gussproduktion der Maschinenbetten statt sowie die Blechfertigung. Die Gesamtinvestition in die Standorte liegt bei insgesamt rund 60 Millionen Euro.
Der Werkzeugmaschinenhersteller beschäftigt zurzeit 1.661 Mitarbeiter weltweit (Dezember Vorjahr: 1.603), davon 1.270 in Gosheim. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen 492 Millionen Euro (Vorjahr: 489). Das Betriebsergebnis lag bei 69 Millionen Euro (Vorjahr: 85).

















