So einfach kann Nachschleifen sein

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Herstellerunabhängiges Nachschleifen beispielsweise von Sonderwerkzeugen: original oder optimiert – je nach Bedarf – Bild: Kopp Schleiftechnik GmbH

Kopp Schleiftechnik aus Lindenfels-Winterkasten verfolgt einen zweigleisigen Ansatz, der heute wichtiger denn je ist. Zum einen schleifen die Spezialisten die Originalgeometrien namhafter Hersteller exakt nach – möglich durch langjährige Partnerschaften und autorisierte Verfahren. Zum anderen bieten die Hessen einen optimierten Nachschliff an, bei dem Geometrie, Beschichtung und Schneidkanten gezielt an den konkreten Fertigungsprozess angepasst werden. Damit steht Anwendern beides zur Verfügung: hohe Marken-authentizität und hohe Prozess-Wirtschaftlichkeit.

Darüber hinaus bietet Kopp Schleiftechnik einen klaren Vorteil, der im Alltag zahlreicher Fertigungsbetriebe einen entscheidenden Unterschied macht: Der Nachschleifservice ist grundsätzlich herstellerunabhängig. Das bedeutet: Anwender können Werkzeuge nahezu aller Hersteller – vom Premiumanbieter bis zum Nischenproduzenten – gesammelt an einen einzigen Spezialisten geben. Infolgedessen entfallen parallele Abläufe mit verschiedenen Werkzeugherstellern, unterschiedliche Vorgaben, separate Transportwege und variierende Durchlaufzeiten. Stattdessen erhält der Kunde einen zentralen kompetenten Ansprechpartner für den gesamten Nachschliff seiner Werkzeuge. Das reduziert Aufwand und Komplexität erheblich und sorgt für klare Strukturen, schnelle Abläufe sowie ein Maximum an Prozesssicherheit.

Vom Original-Nachschliff zur spezifischen Lösung

Beim originalgetreuen Nachschleifen werden die Spezifikationen der Hersteller reproduziert. Beim optimierten Nachschliff hingegen wird das Werkzeug analysiert und gezielt verbessert: Spanräume werden angepasst, Schneiden modifiziert, Schneidkanten präpariert und Beschichtungen exakt auf das reale Einsatzmaterial abgestimmt. Das führt zu längeren Standzeiten, stabileren Prozessen und geringeren Werkzeugkosten pro Bauteil.

Breites Spektrum an Werkzeugtypen
Das Unternehmen schleift nahezu alle gängigen Hartmetallwerkzeuge: Schaftfräser, HPC-/HSC-Fräser, Bohrer und kundenspezifische Sonderwerkzeuge. Gerade bei hochwertigen Hartmetallwerkzeugen amortisiert sich ein professioneller Nachschliff besonders schnell – häufig mehrfach.

Ein weiterer Vorteil für Anwender: Kopp Schleiftechnik verfügt über eine eigene hochmoderne Beschichtungsanlage und kann Werkzeuge vollständig im Haus beschichten. Das verkürzt die Durchlaufzeiten deutlich und macht das Unternehmen unabhängiger von externen Dienstleistern – ein Pluspunkt für Verfügbarkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Planungssicherheit. Die hochwertigen PVD-Beschichtungen aus eigener Fertigung erhöhen die Verschleißfestigkeit, reduzieren Reibung und verlängern die Standzeiten – präzise abgestimmt auf Geometrie und Einsatzmaterial.

Anwendungstechnik vor Ort

Ein zentrales Element ist die enge Verbindung von Schleiftechnik und Anwendungspraxis. Anwendungstechniker analysieren direkt beim Kunden, wie das Werkzeug zum Einsatz kommt, welche Prozessparameter wirken und welche Geometrien technisch wie wirtschaftlich sinnvoll sind.

Mehr als 'nur' Nachschleifen: Kopp unterstützt beim Aufbau strukturierter Abläufe und vermittelt in Workshops anwendungsnahes Wissen, um Werkzeugkosten transparent zu gestalten.
Mehr als ’nur‘ Nachschleifen: Kopp unterstützt beim Aufbau strukturierter Abläufe und vermittelt in Workshops anwendungsnahes Wissen, um Werkzeugkosten transparent zu gestalten.Bild: Kopp Schleiftechnik GmbH

Die gemeinsam definierten Standards werden im System von Kopp hinterlegt und bei jedem Nachschliff reproduzierbar umgesetzt – ein entscheidender Vorteil für Betriebe mit Serienfertigung. Damit entsteht aus einem einzelnen Nachschliff ein planbares Werkzeugkonzept.

Workshops und Tool-Management

Kopp unterstützt seine Kunden nicht nur beim Schleifen selbst, sondern auch beim Aufbau strukturierter Abläufe. In Workshops werden Werkzeugklassifizierungen, Kennzeichnungskonzepte, Nachschleifzyklen und Lebenszyklusmodelle vermittelt. Ziel ist es, Werkzeugkosten transparent zu steuern, Standzeiten zu dokumentieren und den gesamten Werkzeugkreislauf effizient zu gestalten. Auch die Verfügbarkeitssteuerung profitiert davon. Wer Lebenszyklen kennt und Zyklen sauber plant, vermeidet Engpässe und erhöht die Liefer- und Produktionssicherheit.

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