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Lesedauer: 2 min
15. Juni 2021
Schutzhülle für Mensch-Roboter-Kooperationen
Bild: Epson Deutschland GmbH

Epson und das österreichische Partnerunternehmen Economa Engineering entwickeln zusammen mit Scaraflex eine luftgefüllte, weiche Schutzhülle aus Kunststoff. Sie gestattet dank eingebauter Kollisionserkennung eine Mensch-Roboter-Schnittstelle ohne Schutzzaun. Die Vorrichtung überwacht zudem die Bewegungsgeschwindigkeit des Roboters und stellt sicher, dass die Maschine eine vordefinierte maximale Geschwindigkeit nicht überschreitet. Deshalb ist es mit Scaraflex zulässig, dass Menschen ohne Sicherheitsbarrieren und andere externe Schutzmaßnahmen physisch eng mit Robotern zusammenzuarbeiten.

Die Lösung ist besonders kostengünstig und erlaubt den Aufbau einer Mensch-Maschine-Kooperation. Da sich die Hülle ohne großen Aufwand entfernen lässt, erhalten Anwender die Möglichkeit, denselben Roboter sowohl in einer kollaborativen als auch in einer nicht kollaborativen Umgebung einzusetzen. Das Schutzsystem ummantelt die Achsen 3 und 4 der Scaras und bietet eine Reichweite von bis zu 700mm. Darüber hinaus erlaubt Scaraflex eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit als bestehende Lösungen: Mit ihr sind Geschwindigkeiten bis zu 600mm/s möglich gegenüber den sonst zulässigen 250mm/s bei üblichen kooperativen Lösungen. Sie eignet sich besonders für Installationen, in denen Roboter und Menschen aus Effizienzgründen eng zusammenarbeiten, beispielsweise in Anwendungen der Montage, Palettierung, Inspektion, Qualitätsprüfung und Etikettierung.

Thematik: Automation
Epson Deutschland GmbH
http://www.epson.de

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