Kostenlose Veranstaltungsreihe
DIMECON – dieses Kürzel steht für die jeweils ersten Buchtstaben der Wortbildung Digital Measuring Conference. Unter diesem Akronym referiert Klingelnberg ab dem 17. November 2021 über relevante Themen aus der Qualitätssicherung und Messtechnik. Schwerpunkt der ersten DIMECON-Reihe wird die Ursachenforschung von unangenehmen Verzahnungsgeräuschen sowie die Vorstellung konkreter Lösungsansätze für laufruhige Qualitätsgetriebe sein. Dabei setzt das Unternehmen den Fokus auf Fertigungs- und Prüfmittel von Antriebskomponenten in der Elektromobilität.
Bild: Klingelnberg GmbH

Digitale Messtechnikkonferenz

Warum erzeugen Zahnräder Geräusche? – Welchen Einfluss hat die Fertigung auf Verzahnungsgeräusche? – Wie können Verzahnungsgeräusche detektiert werden? – Welche Vermeidungsstrategien gibt es? Antworten hierzu gibt das Maschinenbauunternehmen Klingelnberg in der neuen Veranstaltungsreihe Dimecon. Neben den bereits etablierten Klingelnberg Experten Dr. Hartmuth Müller (Leiter Technologie und Innovation) und Dr. Christof Gorgels (Produktlinienleiter Präzisionsmesszentren), werden diesmal mit Dr. Alexander Landvogt (Competence Center Roll Testing) und Dr. Florian Scheffler (Anwendungstechnik) das Expertenteam komplementiert.

Stirnrad-Wälzprüfmaschine R 300 – The Gear Noise Finder

Durch das zunehmende Outsourcing der Bauteil- und Komponentenfertigung in der Großseriengetriebeproduktion fordern einige Getriebe- und Fahrzeughersteller inzwischen einen Qualitätsnachweis für alle Zahnräder, die im Antriebsstrang verbaut werden. Ein weiterer Treiber der steigenden Prüfschärfe ist in der Elektromobilität zu sehen. Durch den Wegfall des Verbrennungsmotors rückt das Geräuschverhalten des Getriebes noch stärker in den Fokus als bisher, da der Elektromotor eine vergleichsweise geringe maskierende Wirkung für Zahnradgeräusche besitzt.

Mit der kompakten Wälzprüfmaschine R 300 stellt Dr. Alexander Landvogt eine Maschine vor, die für fünf Verfahren der Wälzprüfung ausgelegt ist. Mit dieser Wälzprüfung lässt sich die Geräuschanregung jedes einzelnen Zahnrades direkt nach dem Schleifprozess erfassen und dokumentieren. Darüber hinaus referiert Dr. Christof Gorgels über die Geräuschanalyse von Verzahnungen basierend auf Standardmessungen und geht den geometrischen Ursachen der Verzahnungsgeräusche auf den Grund. Dr. Florian Scheffler erläutert in seinem Vortrag das Klingelnberg Quiet Surface Shifting-Prinzip und warum ‚leise‘ nicht immer angenehm ist. So bietet Klingelnberg mit der Quiet Surface Shifting-Methode die Möglichkeit, die Geräuschcharakteristik ohne geometrische Änderung der Verzahnung nur durch modulierte Oberflächentexturen zu beeinflussen.

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