In der Praxis bewährt

Mittlerweile ist das System aus dem täglichen Betrieb nicht mehr wegzudenken – zumal es sich ohne Kran handhaben lässt. Grundlage für das jeweilige Spannquadermuster ist ein von der NC-Abteilung bereitgestellter Aufspannplan. Da jedes Teil individuell angetastet wird, genügt es, die Spannblöcke mithilfe eines Maßbandes grob zu positionieren. Anhand der Statusanzeige kann der Bediener jederzeit den Spannzustand der oberen und unteren Magnetspannplatte eines Spannblocks ablesen. Mithilfe einer mehrstufigen Haftkraftregulierung lassen sich die Teile ausrichten und innerhalb von Sekunden über einen kurzen Stromimpuls deformationsfrei spannen. Nach der Aktivierung des Permanentmagnets ist keine weitere Energiezufuhr erforderlich. So hat sich das Spannsystem in der Praxis bereits bestens bewährt – sowohl in Bezug auf die deformationsarme Aufspannung als auch in Bezug auf den Rüstvorgang.

Testlauf überzeugt

Vor der Investition entschieden sich die Verantwortlichen für reale Tests auf Schunk Magnetspannplatten. Das Ergebnis sei so überzeugend gewesen, dass die Mitarbeiter in Österreich – wo der Test stattfand – die Magnetspannplatten gar nicht mehr hergeben wollten. Mit der Lösung erspart sich Kostwein zudem die digitale Aufbereitung von komplexen Vorrichtungsaufbauten.

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