Modulares Wechselkopf-Frässystem

DG Group
Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH – Nico Sauermann

Mit weit mehr als 1.000 Sonderlösungen und zahlreichen Standardvarianten zeigt das Unternehmen Paul Horn aus Tübingen anhand des modularen Wechselkopf-Frässystems DG eine wirtschaftliche und ressourcenschonende Werkzeuglösung. Für mehr Flexibilität, Stabilität sowie eine höhere Wechselpräzision optimierte Horn mit der neuen Werkzeuggeneration die Schnittstelle zwischen Schneidkopf und Schaft – befähigt durch die neue Vollhartmetall-Monoblockausführung des Wechselkopfes. Dabei sind die Schnittstelle sowie die gewünschte Schneidenform aus einem Rohling präzisionsgeschliffen. Die hohe Präzision erreicht das System durch einen Führungszapfen, ein Präzisions-Trapezgewinde sowie eine Kegel-/Plananlage. Die Wechselgenauigkeit liegt hierbei im µ-Bereich. Das sorgt für kürzere Rüstzeiten und reduziert die Fertigungskosten. Die modulare Bauweise erlaubt das schnelle Wechseln auf einen anderen Schneideinsatz sowie die Anwendung kundenspezifischer Sonderlösungen.

Horn bietet das Frässystem als Standard in den Durchmessern 10mm, 12mm, 16mm, 20mm sowie 25mm lagerhaltig an. Darüber hinaus sind zahlreiche Schneidenformen für die gängigsten Bearbeitungsaufgaben ab Lager verfügbar. Der Anwender kann bei den Schneidenlängen der Wechselköpfe zwischen 0,5 x Durchmesser sowie 1 x Durchmesser wählen. Die Fräserschäfte sind in Vollhartmetall- und Stahlausführung erhältlich. Alle Varianten verfügen über eine innere Kühlmittelzufuhr. Für die wirtschaftliche und produktive Bearbeitung der Materialgruppen P und K bieten die Süddeutschen die neue Schneidstoffsorte RC4P an.