
Einige Messe-Highlights werden nachfolgend vorgestellt, beginnend mit dem 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 12 GEN2 aus der High-Performance-Baureihe mit dem Robotersystem RS 05-2. Das Robotersystem händelt Werkstücke bis 10kg bei gleichzeitiger hoher und individueller Teilebevorratung in unterschiedlichsten Speichermodulen. Bearbeitet wird ein Schaukelpferd aus Aluminium.
Automationsportfolio erweitert
Ein Besuchermagnet dürfte auch das 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 32 GEN2 aus der High-Performance-Baureihe mit dem Robotersystem RS 1 GEN2 werden. Hermle hebt mit diesem Robotersystem in GEN2-Ausführung die Automation nochmals auf ein neues Level. Das bisherige RS 1 System wurde in fast allen Komponenten verbessert und optimal an die Kundenanforderungen angepasst. Das System adressiert insbesondere Anwender mit variantenreicher Fertigung und steigenden Anforderungen an mannlose Laufzeiten, Flexibilität und Prozesssicherheit. Das RS 1 GEN2 ist als integrierte Automationszelle für das Handling von Paletten, Werkstückträgern und Einzelteilen ausgelegt. Im Fokus steht die flexible Nutzung in unterschiedlichen Fertigungsszenarien – von Einzelteilfertigung bis hin zu Klein- und Mittelserien. Kennzeichnend ist die Kombination aus automatisiertem Palettenhandling, integriertem Teilehandling sowie hauptzeitparallelem Rüsten. Durch automatische Greifer- und Spannmittelwechsel sowie die Möglichkeit, verschiedene Bearbeitungsstrategien parallel umzusetzen, wird eine hohe Anlagenverfügbarkeit erreicht.
Hochintegrierte Komplettbearbeitung
Besucher erleben zudem das 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 22 MT GEN2 aus der High-Performance-Baureihe in Mill-Turn-Ausführung. Erstmalig ausgestattet mit der Siemens Sinumerik One Steuerung wird auf der C 22 MT ein Technologiebauteil aus der Luft- und Raumfahrtbranche bearbeitet, in welches unterschiedlichste Zerspanungstechnologien integriert wurden.

Mit Einführung der C 22 MT erweitert Hermle das Portfolio im Bereich der 5-Achs-Bearbeitungszentren um eine konsequent auf Prozessintegration ausgelegte Mill-Turn-Lösung. Die Maschine basiert konstruktiv auf der bewährten C 22-Plattform, wurde jedoch gezielt für die kombinierte Fräs-Drehbearbeitung weiterentwickelt und adressiert damit steigende Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit in der Zerspanung.
Im Mittelpunkt der Entwicklung steht die vollständige Integration mehrerer Fertigungstechnologien in einer einzigen Maschine. Neben der klassischen simultanen 5-Achs-Fräsbearbeitung ermöglicht die C 22 MT auch Drehoperationen sowie die Erweiterung um Schleiftechnologien und Wälzschälen (Power Skiving). Damit lassen sich insbesondere rotationssymmetrische Bauteilgeometrien zunächst im Drehmodus effizient vorbearbeiten und anschließend ohne Umspannen hochpräzise finalisieren.
















