
Ein Maschinenbauer modernisiert eine CNC-Fräsmaschine. Er möchte die Anlage mit einer stärkeren Absaugeinheit ausstatten. Das Problem: Der Absaugschlauch hat im Vergleich zum Vorgänger einen größeren Durchmesser. Deswegen ist er zu hoch für die Energiekette der Serie E2 von Igus, die den Schlauch in der Bewegung vor Verschleiß und mechanischen Schäden schützen soll. Der Konstrukteur überlegt daher, auf eine größere Energiekette umzusteigen. Diese wäre allerdings teurer und für die Anwendung überdimensioniert. „Damit Konstrukteure in solchen Fällen Kosten sparen, haben wir eine Lösung gefunden, die Innenhöhe der Energieketten mit einem einfachen Upgrade zu erhöhen“, sagt Dieter Reitz, Vertriebsleiter e-ketten bei Igus.
Vergrößerung um bis zu 200 Prozent
Die Lösung von Igus für größere Innenhöhen folgt dem Baukastenprinzip. Anwender müssen lediglich die Öffnungsstege der Energieketten abnehmen. Das funktioniert ohne Werkzeug. Die Stege lassen sich aus der Verriegelung ausclipsen.
Jetzt kommt die neue Lösung ins Spiel: Bügelclips, die sich ebenso einfach in die Energiekette einclipsen lassen. Sie haben die Form eines Tores, das die Innenhöhe der e-kette je nach Modell um bis zu 200 Prozent vergrößert. „Dank dieser modularen Lösung werden die Energieketten der Serie E2.1, E4QL und E4.1L deutlich flexibler für sich ändernde Bedingungen“, betont Dieter Reitz. Die Bügelclips sind ab sofort für die Serien E2.26, E2.38, E2.48, E4Q.64L und E4.64L erhältlich.
Mehr Platz für Hydraulik- und Kühlmittelschläuche
Die Bügelclips bieten auch Vorteile bei der Modernisierung von Drehmaschinen, Laserschneidanlagen und Schleifmaschinen. Dort müssen Konstrukteure häufig größere Hydraulik- oder Kühlmittelschläuche integrieren, etwa beim Einsatz leistungsfähigerer Aggregate oder wegen neuer Fertigungsprozesse.

















