Gemeinsam weiter in Richtung Industrie 4.0

Bild: VDW e.V.

Künftig werden der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) die Verbreitung von OPC-UA-Standards für den gesamten Maschinenbau unter der Marke Umati gemeinsam voranbringen. „Produzierende Unternehmen haben nicht nur Werkzeugmaschinen, sondern einen individuellen Mix an unterschiedlichen Maschinen und Anlagen, Robotern und Systemen“, so VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz im April 2020 in Frankfurt am Main. „Befinden sich all diese Technologien in einem gemeinsamen Ökosystem, das Plug&Play-Lösungen schafft, spart das den Endanwendern viel Zeit und Geld.“

Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA, ergänzte: „17 Fachverbände arbeiten in mehr als 30 Gruppierungen an ihren technologie-spezifischen Schnittstellen, den ‚Companion Specifications‘. Diese hohe Beteiligung bildet die Basis für echte, offene Interoperabilität zwischen Maschinen und Softwaresystemen, vom Shop-Floor bis in die Cloud.“

Frühzeitig hat sich der Maschinen- und Anlagenbau auf OPC UA als Standard für den Datenaustausch festgelegt, vorne mit dabei war auch stets die Werkzeugmaschinenindustrie. Der VDW lancierte mit dem Label Umati – universal machine tool interface bereits 2018 die Marke, um Kunden weltweit anzusprechen. Der neue Name lautet nun Umati – universal machine technology interface und steht für das Leistungsversprechen einer interoperablen Produktion. „Wir rechnen schon in der zweiten Hälfte dieses Jahres mit den ersten konkreten Produkten, die den Kunden Konnektivität auf Basis der OPC UA Specification for Machine Tools zur Verfügung stellen“, so Schäfer. www.vdw.dewww.vdma.org

VDW e.V.
http://www.vdma.org/v2viewer/-/v2article/render/47923004

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