Fachartikel: Expertise in der Rohr- und Muffenbearbeitung

Durch die ständige Weiterentwicklung und mit dem hinzugewonnenen Knowhow ist es dem Unternehmen Paul Horn gelungen, weltweit führende Maschinenbauer und Rohrhersteller mit kundenorientierten Werkzeuglösungen für die Rohr- und Muffenbearbeitungen zu überzeugen. Der Werkzeughersteller ebnet dabei den Weg hin zu wirtschaftlichen Bearbeitungslösungen.
Mit dem Fokus auf Anwenderfreundlichkeit erzielen die Werkzeuge im Bereich Handling, Standzeit und Kosten je Gewindeverbindung produktive Vorteile gegenüber anderen Lösungen. Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH – Nico Sauermann
Mit dem Fokus auf Anwenderfreundlichkeit erzielen die Werkzeuge im Bereich Handling, Standzeit und Kosten je Gewindeverbindung produktive Vorteile gegenüber anderen Lösungen. Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH – Nico Sauermann

Für sämtliche Maschinensysteme hat Horn mit Sitz in Tübingen das passende Werkzeugpaket im Programm, das auf die Produktivitätsanforderungen der Anwender ausgerichtet ist. Die Werkzeugsysteme sind mit allen gängigen Maschinenschnittstellen wie VDI, Polygonschaft, Rundschaftaufnahmen bis hin zu direkt an den Revolver angeflanschten Lösungen verfügbar. Angepasst an den Automatisierungsgrad von Handbeladung bis hin zur vollautomatischen Fertigungszelle erfüllen die Werkzeuge zuverlässig die gestellten Anforderungen.

Kosten sparen

Beispielswei0se erlauben die Schraubenklemmung und die geschliffenen Spanformer der Systeme S117 und 315 – zusammen mit den abgestimmten Trägerwerkzeugen – eine geleitete Spanabfuhr bei der Muffen- und Rohrendenbearbeitung. Kostenintensive Einbauteile wie Spanbrecher und Unterlegplatten entfallen; das bedeutet ein großes Einsparpotential bei der Werkzeugbeschaffung. Die hohen Wechselgenauigkeiten beider Systeme, in Verbindung mit den auf die Bearbeitungsbedingungen abgestimmten Substraten und Beschichtungen der Schneidplatten, sorgen für deutliche Verbesserungen sowohl bei der Leistung als auch den Standzeiten. Durch die hohe Wechselgenauigkeit der Präzisionsplattensitze lassen sich Werkzeugkorrekturen nach einem Schneidenwechsel reduzieren.

Mit dem Trennfrässystem M101 bietet Horn ein speziell entwickeltes Werkzeug zur Rohrendenbearbeitung nach dem Walzen, zum Abtrennen von Analyseabschnitten sowie zum Konfektionieren von Rohren und Muffenstücken. Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH – Nico Sauermann
Mit dem Trennfrässystem M101 bietet Horn ein speziell entwickeltes Werkzeug zur Rohrendenbearbeitung nach dem Walzen, zum Abtrennen von Analyseabschnitten sowie zum Konfektionieren von Rohren und Muffenstücken. Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH – Nico Sauermann

Aufgrund der hohen Zähnezahl der Schneide erlaubt das System S117 beim Gewindeschneiden im Bereich API und Gost, die erforderliche Anzahl der Schnitte auf ein Minimum zu verringern. Das System 315 unterstützt eine deutliche Kostenoptimierung infolge der drei nutzbaren Schneidkanten. Es eignet sich besonders für Premiumverbindungen, die maximal ein bis drei Zähne je Schneidkante zulassen. Die Abstimmung des Werkzeugträgers an die Werkzeugschneide erhöht die Stabilität des Werkzeugsystems. Daraus resultiert die geringe Vibrationsneigung – für eine bessere Oberflächengüte, Präzision und Standzeit.

Alles für das Finishing

Im Bereich der Line Pipes mit Profilen nach Ansi/API-5L gibt es bei Horn Werkzeuglösungen nach Kundenanforderungen zur Rohrendenbearbeitung (Finishing). Mit den Fasköpfen lassen sich Rohrenden mit einer Wanddicke von bis zu 50mm bearbeiten. Integrierte Kopierrollen gleichen Fehler in der Rundheit aus. Die gefertigten Werkstücke erfüllen die Toleranzanforderungen der API.

Mit dem Trennfrässystem M101 bieten die Baden-Württemberger ein speziell entwickeltes Werkzeug zur Rohrendenbearbeitung nach dem Walzen und zum Abtrennen von Analyseabschnitten. Darüber hinaus findet das Werkzeug den Einsatz auch beim Konfektionieren von Rohren und Muffenstücken. Die selbstklemmenden Schneidplatten des Typs S101 mit Schneidbreiten ab 2mm sorgen für eine hohe Wechselgenauigkeit, präzise Schnitte und kurze Bearbeitungszeiten.

Rasch geliefert

Durch die hohe Fertigungstiefe, welche über die Rohlingsherstellung in der eigenen Hartmetallfertigung, die Schleiferei und Trägerfertigung bis hin zur Inhouse-PVD-Beschichtung geht, bietet Horn kurze Lieferzeiten. Mit dem Greenline-System erreicht der Werkzeughersteller darüber hinaus auch Lieferzeiten innerhalb einer Woche, nach Zeichnungsfreigabe durch den Kunden, für begrenzte Stückzahlen. Des Weiteren steht Horn dem Anwender mit seinem Produktmanagement als Prozessberater und Lösungsanbieter zur Seite. Das Knowhow bei der Bearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe reicht von leicht zerspanbaren J55-K55, L80 und P110 über Q125 bis hin zu hochlegierten Werkstoffen wie 13Cr oder 28Cr.

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