Fachartikel: Lange Werkzeugstandzeiten selbst bei Superlegierungen

Bauteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie unterliegen je nach Einsatzzweck besonders hohen Anforderungen bezüglich Qualität und Toleranzen. Sibi aus dem südfranzösischen Montauban hat sich auf die Zerspanung dieser schwierigen Bauteile spezialisiert. Für die Bearbeitung von Nickelbasislegierungen, Titan und anderer Werkstoffe setzt das Unternehmen auf die Werkzeuglösungen des deutschen Präzisionswerkzeugherstellers Horn.

Gleichmäßige Belastung der Schneiden

Die Forderung nach einer möglichst scharfen Schneide und einer längeren Standzeit führte zu Werkzeugbeschichtungen wie die TiAlN-nanostrukturierte Dünnschicht mit einer kleinen Schneidkantenverrundung. Mit dieser Beschichtung sind beim Fräsen hohe Standzeiten erreichbar. Sie basiert auf anspruchsvoller Präzision und Rundlaufgenauigkeit der Werkzeuge sowie einer daraus resultierenden gleichmäßigen Belastung der einzelnen Schneiden. Die mit der Beschichtung einhergehende Entwicklung besonders bruchzäher HM-Schneiden erlaubt Schnittgeschwindigkeiten von vc=30m/min bis 80m/min.

Hightech aus Frankreich

Sibi gehört zu der französischen Firmengruppe KEP Technologys. 1996 gegründet gilt das Familienunternehmen als Spezialist für die Entwicklung und Lieferung von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Darüber hinaus liefert KEP innovative Lösungen für die Nuklearindustrie, den Energiesektor, die Lebensmittelindustrie und die Medizintechnik. KEP agiert nicht nur als Zulieferer, sondern entwickelt auch eigene Produkte. Dazu zählen beispielsweise Messgeräte und elektronische Komponenten. Für die Unternehmensgruppe arbeiten an fünf Standorten in Frankreich mehr als 600 Personen.

www.phorn.de

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