Planfräserportfolio erweitert

Bild: Walter AG

Mit den Planfräsern M5009 und M5012 setzt Walter den Ausbau der Xtra·tec XT Familie weiter fort und bringt – zusätzlich zur bereits eingeführten Plattengröße 09 – Werkzeuge für die Plattengröße 12 auf den Markt. Beide Plattengrößen lassen sich in Fräsern mit unterschiedlichen Anstellwinkeln einsetzen: Mit einem Anstellwinkel von 45° und durch die höhere Zähnezahl ist der M5009 (Durchmesser:  25–160mm) ideal für geringere Schnitttiefen (5 bzw. 6,5mm) sowie kleinere Aufmaße, zum Beispiel zur Produktivitätssteigerung in der Massenfertigung, geeignet. Der M5012 (Durchmesser: 32–160mm) erlaubt mit seinem steilen Anstellwinkel von 88° größere Aufmaße und Schnitttiefen (8 bzw. 10mm) und ist weniger beeinträchtigt durch Störkonturen. Beide Planfräser-Familien sind für hohe Zahnvorschübe bei maximaler Prozesssicherheit ausgelegt; die mittel- und weitgeteilten Werkzeuge für die Plattengröße 12 sind mit Hartmetall-Unterlagen ausgeführt. Diese erhöhen die Standzeit und schützen den Fräskörper bei Plattenbruch vor Beschädigungen. Schräg eingebaute Spannschrauben erleichtern den Zugang und verkürzen die Plattenwechselzeit.

Beide Planfräser eignen sich sowohl zum Schruppen von Stahl- und Gusswerkstoffen, nichtrostenden Stählen, schwer zerspanbaren Werkstoffen und Nichteisen-Metallen als auch zum Schrupp-Schlichten mit Breitschlichtplatten. Sie sind bestückbar mit drei Arten von Wendeschneidplatten: quadratische, 8-schneidige Systemwendeplatten für verschiedene Anstellwinkel, doppelseitige Wendeschneidplatten mit angepasster Nebenschneide (ebenfalls mit acht Schneidkanten; wahlweise umfangsgeschliffen oder -gesintert) und mit doppelseitigen Breitschlicht-Wendeschneidplatten mit zwei Schneidkanten. Hinzu kommt eine spezielle Aluminium-Geometrie. Verbunden mit Walter Tiger·tec Schneidstoffen erhöhen sie die Standzeiten und Wirtschaftlichkeit. Klassische Anwendungsgebiete sieht Walter in der Automobilindustrie, der Luftfahrt sowie im allgemeinen Maschinenbau. Der positive, weiche Schnitt sorgt zudem auch auf leistungsschwächeren Maschinen für gute Ergebnisse.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Wittenstein SE
Bild: Wittenstein SE
Digitale Services im IIoT

Digitale Services im IIoT

Ausfallrisiken antizipieren, Wartungsbedarf erkennen, Verfügbarkeit vorhersagen, Ausschuss vermeiden, bevor er entsteht: Intelligente Getriebe beispielsweise von Wittenstein sind in Verbindung mit smarten Services in der Lage, dies und vieles mehr zu leisten. Im Industrial Internet of Things (IIoT)-Ökosystem bieten sich Umsetzungskonzepte etwa über ein Edge-Device oder die SPS an.

Bild: Schunk GmbH & Co. KG
Bild: Schunk GmbH & Co. KG
Roboterbearbeitung: Expertenrunde im Oktober 2022

Roboterbearbeitung: Expertenrunde im Oktober 2022

Die Schunk Expert Days leben wieder auf. Vom 26. bis 27. Oktober 2022 lädt der Automatisierungsspezialist erneut zu einer internationalen Expertenplattform nach Brackenheim-Hausen ein.. Im Fokus steht künftig die automatisierte Oberflächenbearbeitung. Mit Robotik und modernen Werkzeugen lassen sich viele Bearbeitungsschritte automatisieren und schneller, besser sowie kostengünstiger durchführen als bisher.

Bild: Audi AG
Bild: Audi AG
Großauftrag für 1.300 Roboter

Großauftrag für 1.300 Roboter

Fanuc sichert sich erneut einen Großauftrag des Volkswagen Konzerns. Der Automatisierungsspezialist und Industrieroboterhersteller wird 2022 und 2023 insgesamt rund 1.300 Roboter an vier Werke des Konzerns liefern, um dort die Fertigung zu unterstützen. Der Großteil dieser Roboter soll künftig im slowakischen Bratislava genutzt werden.

Bild: MicroStep Europa GmbH
Bild: MicroStep Europa GmbH
Autonome Digital-Infrastruktur

Autonome Digital-Infrastruktur

Mithilfe der Open-Source-Vernetzungslösung IndustryFusion können Fertigungsbetreiber ihre Produktion und Maschinen- sowie Anlagenbauer ihre Produkte auf ein neues Effizienzlevel heben. Auf der Messe Euroblech 2022 vom 25. bis zum 28. Oktober in Hannover demonstriert die Foundation in Kooperation mit Intel und Suse, wie IndustryFusion die großen Potentiale der Industrie 4.0 für möglichst viele Anwender nutzbar machen kann.

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
Fachmesse AMB 2022 mit ausgezeichnetem Ergebnis (inkl. dima-Videos)

Fachmesse AMB 2022 mit ausgezeichnetem Ergebnis (inkl. dima-Videos)

Restart geglückt: Die 20. Ausgabe der AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung – brachte eine ausgezeichnete Stimmung in die Stuttgarter Messehallen und die Branche. Auch das dima Team war ‚vor Ort‘ und zeigte sich begeistert: Zwei Videos bei Youtube (Stichwort: dima – digitale maschinelle Fertigung) präsentieren einen Ausschnitt aus zahlreichen Highlights.

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
dima-Interview: Diversity beim Global Player

dima-Interview: Diversity beim Global Player

Der Hersteller Walter mit Sitz in Tübingen gehört zu den ganz Großen in Sachen Präzisionswerkzeuge. Bei einem weltweit tätigen Anbieter, aber auch bei Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) spielen neben den technischen und monetären Aspekten insbesondere die personellen Ressourcen sowie deren bestmöglicher Einsatz eine entscheidende Rolle. Im exklusiven dima-Interview stellt sich Anette Skau Fischer, Vice President Global Human Resources, unseren fünf Fragen zum Thema Diversity.

Bild: By Richdsu - Own work
Bild: By Richdsu - Own work
Mit gratis Tools und Apps rasch zur Lösung

Mit gratis Tools und Apps rasch zur Lösung

Die Digitalisierung und der Lean-Management-Ansatz gelten in vielen Betrieben als willkommene ‚Schlankmacher‘. Wie der digitale Fortschritt die Prozesse in der Planung und Konstruktion vereinfacht, zeigen vor allem vom Nutzer aus gedachte Lösungen. Konfigurations- und Berechnungsprogramme sowie zwei Fälle aus der Praxis des Herstellers von Maschinenelementen ACE Stoßdämpfer dienen als Beispiel.

Geschäftsführer Justus Perschmann - Bild: Hch. Perschmann GmbH/Jörg Schebe
Geschäftsführer Justus Perschmann - Bild: Hch. Perschmann GmbH/Jörg Schebe
Allianz Maschinenraum begrüßt prominente Unternehmensgruppe

Allianz Maschinenraum begrüßt prominente Unternehmensgruppe

Die Perschmann Gruppe wird Teil des ‚Maschinenraums‘ (www.maschinenraum.io/impact). Diese Allianz aus rund 60 Mittelständlern sowie Hochschulpartnern und anderen Innovatoren arbeitet gemeinsam an der digitalen Transformation des deutschen Mittelstands. Als strategischer Partner der Hoffmann Group – Europas Marktführer für Qualitätswerkzeuge – ist Perschmann einerseits Werkzeugspezialist und andererseits in Deutschland führend im Segment der Mess- und Prüfmittel-Kalibrierung.