Die Industriesäge HBM540A bietet derweil auf der Abfuhrseite einen Abschnittgreifer zum Sortieren der gesägten Teile. Beide Seiten der Abfuhrrollenbahn mit Ablagepositionen können belegt und der verfügbare Platz optimal genutzt werden. Gutteile lassen sich nach Materialgüte oder Länge sortiert den unterschiedlichen Materialablageplätzen zuordnen. Sofern der Stab nicht komplett aufgesägt wurde, lagert der Picking-Roboter das Restmaterial wieder ein. Das Reststück wird vom Materialwirtschaftssystem erfasst und kann somit nochmals für einen zukünftigen Arbeitsauftrag herangezogen werden.

Überzeugendes Ergebnis

Der manuelle Bedieneraufwand reduzierte sich drastisch. Der Hallenkran kommt nur noch für die initiale Einlagerung des Materials im Lager sowie bei der finalen Entnahme der gesägten Abschnitte zum Einsatz. „Das ist ein Quantensprung in der Arbeitssicherheit“, weiß Projektleiter Markus Hanslmaier zu schätzen. „Durch das eingeführte Warenmanagementsystem ist jederzeit die volle Kontrolle über vorhandenes Rohmaterial und verwertbare Reststücke gewährleistet.“

Auch der Flächenbedarf für die Lagerstätte verringerte sich entscheidend. Wo vorher eine komplette Halle nötig war, konzentriert sich die Lagerung nun auf die Stellfläche des Hochregallagers. Das neue Sägezentrum mit Brückenlager und vollständig automatisiertem Materialfluss sorgt für eine deutliche Effizienzsteigerung. Im Drei-Schicht-Betrieb erfolgen rund 1.500 Sägeschnitte pro Woche.

Behringer stellt auf der Intec 2025 in Leipzig aus in Halle 3, Stand A18.

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