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Lesedauer: 2 min
27. Juli 2021
Schnelle Spannschienen verkürzen Rüstzeiten um bis zu 70 Prozent
Bild: Hanse Spanntechnik GmbH & Co. KG

Mit üblichen Spannpratzen ist das Rüsten oft zeitaufwendig, die Zugänglichkeit des Bearbeitungswerkzeuges eingeschränkt und die Integration in das CNC-Programm mühsam. Mit einer neuartigen Spannschiene von Hanse Spanntechnik aus Lüneburg lässt sich der Rüstvorgang um bis zu 70 Prozent reduzieren. Innerhalb weniger Sekunden ist der Spannbereich wiederholgenau auf der 880mm langen Schiene (600mm Spannbereich) über eine rasterbasierte Verzahnung eingestellt. Wird die Spannschiene mit einer Rastergrundplatte auf dem Frästisch platziert, ist der gesamte Spann- und Bearbeitungsprozess noch effizienter.

Für große Bauteile (ca. 600x400x400mm) kommen mehrere Spannleisten zur Anwendung. Die gehärteten und geschliffenen Schienen halten auch hohen Spanndrücken (bei 200Nm – 7t Spannkraft) stand. Mit Datensätzen für Spannschiene und Basisplatte können die Spannsituationen offline in gängigen CAD/CAM-Programmen komplett simuliert werden. Da das Bauteil von fünf Seiten frei zugänglich ist und somit keine Spannbereiche zu berücksichtigen sind, erfolgt auch die Programmierung deutlich schneller und einfacher. So lassen sich u.a. für 5-Achsen-Fräsmaschinen unterschiedliche Aufnahmekonfigurationen vorbereiten und die Stillstandzeiten zusätzlich verkürzen.

Hanse Spanntechnik GmbH & Co. KG
http://www.hanse-spanntechnik.de

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