„Die Unternehmen halten sich im von hoher Unsicherheit geprägten Geschäftsumfeld weiterhin mit Investitionen zurück. Positive Impulse dürften vom gesunkenen Zinsniveau auch auf den Maschinenbau ausstrahlen. Zudem wird der deutsche Maschinenbau auch vom 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Investitionen profitieren können – wenn die Bürokratie und lange Genehmigungsverfahren den Unternehmen keinen Strich durch die Rechnung machen“, betont Dr. Wiechers.

Absatzregionen

Bei der Bewertung der regionalen Absatzchancen führt Nordamerika die Riege der Absatzmärkte zwar nach wie vor an, jedoch weniger deutlich als noch zu Jahresbeginn. Im März stuften 35 Prozent der Unternehmen die Absatzchancen in Nordamerika als gut oder sehr gut ein, im Januar waren es noch 42 Prozent. Und auch mit Blick auf die nächsten sechs Monate hat Nordamerika bereits vor der Verhängung weltweiter US-Sonderzölle verloren und liegt mit nun 29 Prozent positiver Nennungen knapp hinter China (31 Prozent). Deutschland konnte dagegen kräftig aufholen: Fast jedes dritte Maschinenbauunternehmen (30 Prozent) erwartet im kommenden halben Jahr eine positive Geschäftsentwicklung für Deutschland. Im Januar waren es gerade einmal 13 Prozent.

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